Seit 2002 an der Spitze des Schwalm-Eder-Kreises

Landrat Frank-Martin Neupärtl erlag schwerem Krebsleiden

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Schwalm-Eder. Frank-Martin Neupärtl ist tot. Der Landrat des Schwalm-Eder-Kreises erlag am Montag im Alter von 53 Jahren einer schweren Krebserkrankung.

Das war aus der Kreisverwaltung zu erfahren, wo die Nachricht tiefe Betroffenheit auslöste. Er hinterlässt seine Frau Dagmar und eine erwachsene Tochter.

Im Mai war der Sozialdemokrat noch mit großer Mehrheit erneut direkt gewählt worden, er konnte aber den Beginn seiner dritten Amtszeit am 12. November nicht mehr wahrnehmen. In den vergangenen Monaten war er kaum noch in der Öffentlichkeit aufgetreten. Sein Stellvertreter, Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker, hatte die Geschäfte geführt. Im Februar 2013 war eine Krebserkrankung bei Frank-Martin Neupärtl diagnostiziert worden. Monatelang hatte er gegen den Krebs angekämpft und war guten Mutes gewesen, wieder voll belastbar zu sein. Nun holte ihn die Krankheit wieder ein.

Aktualisiert um 18.50 Uhr.

Bevor Neupärtl erstmals zum Landrat gewählt wurde (2002), war er Erster Kreisbeigeordneter gewesen. Zuvor arbeitete der Jurist als Richter am Amtsgericht in Homberg. Der Borkener war in vielen weiteren Ämtern tätig, unter anderem als Vorsitzender des SPD-Unterbezirks (bis März 2013) sowie als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Schwalm-Eder.

Seine Gedanken seien bei der Familie des Verstorbenen, sagte Winfried Becker. Frank-Martin Neupärtl habe das Amt des Landrats mit Leidenschaft gelebt. Becker: „Er war in erster Linie ein Sozialpolitiker, die Angelegenheiten der Menschen lagen ihm besonders am Herzen.“ In der Kreisverwaltung soll ein Kondolenzbuch ausgelegt werden, in dem auch die Bevölkerung ihre Verbundenheit mit dem Verstorbenen zum Ausdruck bringen kann.

Von Heinz Rohde

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