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Lastwagenfahrer stirbt auf A7 zwischen Malsfeld und Homberg

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Von: Maja Yüce

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Ein Streifenwagen der Polizei im Einsatz bei einem Unfall.
Ein tragischer Unfall hat sich auf der A7 bei Homberg ereignet. (Symbolbild) © Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa

Homberg/Malsfeld – Ein Lastwagenfahrer ist bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 7 zwischen Malsfeld und Homberg ums Leben gekommen. Aus bislang unbekannten Gründen sei der 51-Jährige am Montagabend gegen 23.40 Uhr etwa drei Kilometer vor der Anschlussstelle Malsfeld an einem Steigungsstück auf einen weiteren, deutlich langsamer fahrenden Lastwagen aufgefahren, teilt die Polizei mit. Für den aus Norddeutschland stammenden Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Er wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

In Folge des Unfalls kam es wegen der Bergungsarbeiten zu einer Vollsperrung der Autobahn in Richtung Norden – zwischen den Anschlussstellen Homberg und Malsfeld. Diese sorgte für einen langen Stau und erhebliche Verkehrsbehinderungen. Selbst nach der Auflösung der Vollsperrung am Dienstagmorgen gegen 9.40 Uhr, staute sich der Verkehr noch über fünf Kilometer. „Zuvor war er noch deutlich länger“, sagt Matthias Mänz, Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen. Man habe den Verkehr dann ab der Abfahrt Homberg von der Autobahn abgeleitet, erklärt Mänz im HNA-Gespräch.

Nach der Vollsperrung wurde der Verkehr in Richtung Norden einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. „Zwei Spuren bleiben für die Bergungsarbeiten voraussichtlich bis zum Nachmittag gesperrt“, so Mänz. Denn bei dem Unfall wurden die Sattelzugmaschine sowie der Anhänger des vorausfahrenden Lkw erheblich beschädigt. Für die Bergung des Containerbox-Aufliegers mussten Kranfahrzeuge anrücken. Die sonst üblichen Einsatzfahrzeuge zum Abtransport von verunfallten Lastern hätten für die Bergung des Containers nicht ausgereicht, erklärt Mänz. Daher habe die Sperrung der Unfallstelle länger gedauert.

Der aus dem Landkreis Vechta stammende 31 Jahre alte Fahrer des vorausfahrenden Lkw-Gespanns blieb unverletzt. Der Sachschaden wird insgesamt auf rund 100 000 Euro geschätzt.

Die weiteren Ermittlungen zur Ursache dauern an. Ein Gutachter ist eingeschaltet und mit der Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs beauftragt worden, so Mänz. (Maja Yüce)

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