Aktionstag der Jäger und Fischer im Wildpark Knüll: Lebensräume sind in Gefahr

Allmuthshausen. Zum dritten Mal fand im Wildpark Knüll ein Tag der Jagd und Fischerei statt. Und wie in den Vorjahren war das Besucherinteresse sehr groß.

Kernthema war die Zunahme der in den heimischen Lebensraum eingewanderten oder auch absichtlich oder aus Unwissenheit ausgesetzten fremden Pflanzen und Tiere, wodurch die hiesige Flora und Fauna gefährdet ist. Neben der Goldrute und Riesenbärenklau im Pflanzenbereich bedrohen auch gebietsfremde Wasserpflanzen wie etwa die Dichte Wasserpest das ökologische Gleichgewicht.

Dazu gehört auch der Marmorkrebs, der die hiesigen Krebsarten mit einem für ihn selbst ungefährlichen Pilz infiziert, der zum Tod der einheimischen Art führt.

Fotos vom Aktionstag

Wildpark Knüll: Tag der Jagd und Fischerei

In einer Ausstellung und an Informationsständen wurde den Besuchern die Gefährdung unseres Ökosystems dargestellt. Die Jagdvereine im Landkreis, der Verband Hessischer Fischer mit angeschlossenen Angelvereinen hatten zusammen mit dem Wildpark zu diesem Tag eingeladen, und es wurden auch besondere Spezialitäten aus dem Bereich Wild und Fisch angeboten, die gekostet und auch gekauft werden konnten.

Viele Familien mit Kindern waren im Park unterwegs, und für den Nachwuchs hatten die Veranstalter wieder eine Tierpark-Rallye für den Nachwuchs organisiert. Diesmal ging es darum, die an verschiedenen Stationen abgebildeten Tierarten zu erkennen.

Wer das richtig hatte, dem winkten bei der Auslosung Buch- und kleine Sachpreise, und der erste und zweite Preis war eine Besonderheit: Ein Kind darf an einem Ansitz mit einem Jäger teilnehmen, und ein anderes Kind kann einen Angler beim Fischen begleiten. (zrz)

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