Elf Stationen für die Literatur – Schüler der Grundschule Gudensberg präsentieren ihre eigene Texte

Auf dem Lesepfad durch die Stadt

Gudensberg. Literatur an elf Stationen: Der neue Lesepfad durch Gudensberg ist eingeweiht. In der vergangenen Woche pilgerten Kinder und Erwachsene das erste Mal auf dem Rundgang durch die Straßen und Gassen der Altstadt.

An insgesamt elf Stationen befinden sich kleine Tafeln mit Texten von Schülern der Grundschulen Gudensberg und Obervorschütz sowie der Odenbergschule, die für das jährlich stattfindende Projekt „Kinder lesen eigene Texte“ entstanden und die die jungen Autoren beim Einweihungsrundgang vorlasen. Geschichten und Gedichte zum Thema „Rabe“ hatten die Mädchen und Jungen im vergangenen Jahr verfasst. Manche stehen sogar im Bezug zu Gudensberg. Der ein oder andere Text wird dem aufmerksamen Leser sicher durch seine guten Ratschläge fürs Leben, wie „Gier tut selten gut“ oder „Wer nicht hören will, muss fühlen“, im Gedächtnis bleiben.

In unregelmäßigen Abständen sollen die Texte auf den Tafeln ausgetauscht werden, damit es immer wieder etwas Neues auf dem Lesepfad zu entdecken gibt. Jeder hat die Möglichkeit, auch seinen Text dort anzubringen und so der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Mitarbeiter des Kulturbüros der Stadt informieren über die Möglichkeiten.

Tatkräftige Unterstützung für das Projekt kam von der 14-jährigen Lara Knieling. Die Schülerin der König-Heinrich-Schule in Fritzlar absolvierte ein Schülerpraktikum im Rathaus der Stadt Gudensberg und hat sich drei Wochen lang intensiv mit dem Projekt „Lesepfad“ beschäftigt. Der Entwurf für den Plan, auf dem der Rundweg durch die Stadt aufgezeigt ist, stammt von ihr. (zen

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