Protest gegen Schließung des Krankenhauses

Linke will Klinik

Schwalm-Eder. Die Linken im Schwalm-Eder-Kreis haben gefordert, das Homberger Krankenhaus zu erhalten und wieder zu kommunalisieren. Gesundheit dürfe sich nicht an den Gewinnen von Unternehmen orientieren, sagte der Kreistagsabgeordnete Joachim Böhme-Gingold (Melsungen).

Er sagte, der Verkauf der Schwalm-Eder-Kliniken sei vor vier Jahren gegen massive Proteste im Hauruck-Verfahren durch den Kreistag gepeitscht worden. Mit der Schließung der stationären Versorgung in Homberg sei nun das eingetreten, wovor die Linken im Kreistag gewarnt hatten. „Schritt für Schritt werden immer mehr Teile der Gesundheitsversorgung den Profitinteressen des privaten Unternehmens geopfert.“

So habe sich der Service in den Kliniken verschlechtert, das Personal sei reduziert worden und werde teilweise schlechter bezahlt. „Asklepios wird die Angebote in Homberg immer weiter reduzieren, bis nichts mehr übrig bleibt und die Klinik endgültig geschlossen wird“, befürchtet Böhme-Gingold. (red)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.