Mehr Platz für die Jüngsten - Kita Villa Kunterbunt wird erweitert

Vollversammlung auf der Baustelle: Beim Spatenstich für den Kita-Neubau waren vom Landrat Winfried Becker (rechts) über Bürgermeister Thomas Petrich bis zu Kita-Leiterin Jennifer Kalden (2. von links) viele Edermünder Kommunalpolitiker und Betroffene vor Ort. Foto: privat

Grifte. Eine Million Euro investiert die Gemeinde Edermünde in die bessere Betreuung der Kinder im Ortsteil Grifte. Mit dem Geld wird der Anbau an den vorhandenen Kindergarten Villa Kunterbunt neben der Ernst-Reuter-Schule finanziert.

Zum Baubeginn versammelten sich jetzt viele Gäste, um beim offiziellen Spatenstich dabei zu sein. Bürgermeister Thomas Petrich lobte den einstimmigen Beschluss der Edermünder Gemeindevertretung, der die schnelle Umsetzung des Bauvorhabens möglich gemacht habe.

Das neue Gebäude wird es zukünftig ermöglichen, in der Villa Kunterbunt bis zu 25 Kinder unter drei Jahren zu betreuen. Das Konzept basiert auf zwei Säulen: Neben dem Neubau eines Krippenbereichs für die Jüngsten werden die Regelgruppen auf ein altersübergreifendes Konzept umgestellt.

Die Gemeinde geht davon aus, mit den Um- und Anbauten mindestens für die nächsten zehn Jahre den Betreuungsbedarf abzudecken. Architekt Oliver Steyer machte mit Beispielen deutlich, wie ambitioniert beim An- und Umbau der Villa vorgegangen wurde. Der Fertigstellung zum Ende des Jahres stehe nichts mehr im Wege.

Bauamtsleiter Norbert Hofmann erläuterte, dass die Investition von einer Million Euro zu großen Teilen für bauliche Elemente benötigt werde, die auf den ersten Blick nicht ins Auge fallen. Unter anderem müsse eine neue Zuwegung gebaut und das Grundstück erweitert werden, um die Außenfläche und den Spielbereich ansprechend gestalten zu können.

Landrat Winfried Becker lobte das Betreuungsnetz der Gemeinde, die schon 2006 eine Vorreiterrolle in der U 3-Betreuung übernommen hatte. „Die Zukunft der Kommunen liegt auch in einer qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung. Diese Investitionen sind gut angelegt“, sagte Becker, der zudem eine stärkere Förderung der Betriebskosten durch das Land forderte. (red)

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