Mercedes spendete 3500 Euro für Klettergerät an Anne-Frank-Schule

Freude für die Kinder: Dank einer Firmenspende konnte an der Anne-Frank-Schule in Homberg ein neues Spielgerät angeschafft werden. Unser Foto zeigt von links Eveline Otto (Mercedes), Elmar und Silvia Schmidt aus Dickershausen, Dieter Seidel (Betriebsrat Mercedes), Valentin Lehnert (oben), Hardy Al-Hussein, Ranin Farran, Hendrik Fröhlich, Schulleiter Ulrich Pischke, Felicitas Kroll und Markus Moritz. Foto:Thiery

Homberg. Einer Idee von Silvia Schmidt ist es zu verdanken, dass die Schüler der Homberger Anne-Frank-Schule jetzt viel mehr Spaß am Spielen haben. Die Dickershausenerin arbeitet als Raumpflegerin an der Schule für Praktisch Bildbare, ihr Mann ist bei Mercedes Benz-Niederlassung in Kassel beschäftigt.

So entstand der Kontakt zu dem Kasseler Unternehmen, das jetzt 3500 Euro für ein neues Spielgerät spendete. Das Geld stammt aus der „Aktion Prozente“.

Die Firma hat gemeinsam mit dem Betriebsrat eine Spendenaktion gestartet. Die Mitarbeiter, die mitmachen, bekommen ihr Gehalt auf den Euro genau ausbezahlt. Die Centbeträge, die übrig bleiben, hält Mercedes zurück und verdoppelt den Betrag, der sich übers Jahr angesammelt hat.

„Das Geld stellt der Konzern dann für gute Zwecke zur Verfügung“, sagte Eveline Otto, die am Kasseler Firmensitz von Mercedes für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Maßgabe: Die Auswahl der so geförderten Projekte sollte immer etwas mit den Mitarbeitern zu tun haben, und das Geld sollte in der Region bleiben. Die Mitarbeiter selbst könnten Vorschläge machen, wie das Geld verwendet werden soll, so Otto.

Elmar Schmidt nannte die Anne-Frank-Schule, weil er von seiner Frau erfahren hatte, dass Geld für den Ersatz eines alten, maroden Spielgerätes gesucht wurde. „Spenden sind für Schulen mittlerweile eine wichtige Einnahmequelle, um nötige Anschaffungen zu finanzieren“, sagte Schulleiter Ulrich Pischke. Die Anne-Frank-Schule habe einen sehr regen Förderverein, der sich stark engagiere. Das Spielgerät kostete 6400 Euro, davon kamen 3500 von Mercedes in Kassel, 2500 legte das VW-Werk Baunatal dazu, den Rest übernahm der Förderverein der Schule. (zty)

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