Anbau des Seniorenstifts St. Elisabeth in Fritzlar eingeweiht

Fritzlar. Es ist geschafft: Der große Anbau des Seniorenstifts St. Elisabeth in Fritzlar wurde nach 19-monatiger Bauzeit am Freitag eingeweiht.

Und das wurde auch dringend nötig, wie Stiftungs-Geschäftsführerin Barbara Gawliczek in ihrer Ansprache erklärte. Denn nachdem das Haus 2007 eröffnet wurde, sei man nach nur sechs Monaten voll belegt gewesen und seither kontinuierlich ausgelastet.

Deshalb wurde bereits 2012 mit der Planung für den Erweiterungsbau begonnen. Nach der Detailplanung und Aufstellung der Finanzierung erfolgten 2014 Baugenehmigung und Baustart. Und nun werden in Kürze die ersten 33 neuen Bewohner einziehen.

Die Idee, an einem zentralen Ort im Herzen der Stadt einen Seniorenstift zu errichten, hatte der ehemalige Stadtpfarrer, Monsignore Ludwig Vogel, bereits vor über 25 Jahren, wie der Kuratoriumsvorsitzende Karl-Otto Winter sagte.

Heimleiterin Sigrid Kaiser erinnerte an den Start im Jahr 2007: Es sei nicht einfach gewesen, aber mit tatkräftiger Unterstützung von Carmen Otto-Krug, Petra Fölsch und Stefanie Winter wurde in den vergangenen acht Jahren ein bewährtes Team aufgebaut. Danke sagte Sigrid Kaiser auch dem Team aus dem Haus, sowie dem Hospital zum Heiligen Geist für die Unterstützung.

Bürgermeister Hartmut Spogat, stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender, sagte, dass Pflege und Betreuung eine Verpflichtung für dieses Haus seien. Und das sei auch wichtig, denn laut Statistik werden 2030 insgesamt 31 Prozent der Einwohner der Stadt über 65 Jahre alt sein.

Dechant Jörg-Stefan Schütz und Dekan Prof. Dr. Helmut Umbach segneten den Erweiterungsbau und die Kreuze, die in den Zimmern aufgehangen werden sollen.

Ein besonderes Geschenk machte die Familie Gerhold dem Seniorenstift: Sie spendete eine künstlerisch gestaltete Elisabeth-Statue für den Außenbereich. Die Statue wurde während der Eröffnung feierlich übergeben.

Musikalisch bereichert wurde die Einweihung durch das Schulorchester der Fritzlarer Ursulinenschule unter der Leitung von Eva-Maria Heupts.

Nach der Einweihung am Freitag hatte die Bevölkerung die Gelegenheit, das gesamte Gebäude zu besichtigen. Für die Besucher wurden Führungen angeboten, um Informationen einzuholen. Dazu gab es ein unterhaltsames Programm, unter anderem mit dem Geismarer Chor, dem Shantychor Homberg-Borken sowie den Fritzlarer Tenören.

 

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