Musik ist Trost:Konzert mit Gebeten und Fürbitten

Starke Stimme: Die studierte Opernsängerin Njeri Weth trat bei einem Trostkonzert in der Homberger Stadtkirche auf. Begleitet wurde sie von ihrer Band sowie der Homberger Kantorei unter Leitung von Birgit Käfer. Foto: Zirzow

Homberg. Mehr als 100 Besucher erlebten beim Trostkonzert in der Stadtkirche wie aus der Verbindung von Musik, Lesung und gottesdienstlichen Elementen eine unvergessliche Atmosphäre entstand.

Pfarrerin Astrid Zimmermann, Sabine und Uwe Kieling sowie Ursula Schmidt sorgten mit ihren Lesungen von Gebeten und Fürbitten zwischen den Gesangsvorträgen von Njeri Weth für Worte und Gesten des Trostes, während die Künstlerin mit gesungenen Gebeten und Liedern den dunklen Novembertag aufhellte und Geist und Seele mit Hoffnung und Zuversicht erfüllte.

Der November ist der Monat, in dem die Menschen ihre Vergänglichkeit besonders spüren. In diesem Trostkonzert erklangen Lieder voller Kraft und Licht für die dunklen Stunden des Lebens. Dieses Konzert war gedacht als Geschenk an alle, denen die Trauer die Luft nimmt und die Sorge die Tage trübt.

Njeri Weth, sie ist studierte Opernsängerin, gestaltete zusammen mit Markus Wentz (Piano) und David Heise (Percussion) ein eindrucksvolles Konzert, bei dem Geborgenheit und Trost für die Seele der Menschen im Vordergrund standen.

Die Herzen geöffnet

Die Sängerin verstand es, mit ihrer einzigartig ausdrucksvollen Stimme und fast zärtlicher Mimik und Gestik ihre Texte den Besuchern nahe zu bringen, deren Herzen zu öffnen und sich in ihrer Trauer dem Trost des Schöpfers hinzugeben.

Die Homberger Kantorei begleitete beim „Gemeinsamen Lied“ die Künstlerin, unter anderem bei „Du bist mein Zufluchtsort“ und „Von guten Mächten“.

Mit dem Segen und dem Lied „Angels wings“ (Engelsschwingen), in dem Njeri Weth von Erbarmen, Freiheit, Heilung, Licht und bedingungsloser Liebe sang, endete ein eindrucksvolles und Trost spendendes Konzert. (zrz)

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