Bürgermeister Frank Börner unterstützt die Stolperstein-Initiative

Neue Steine am 12. Mai

Gudensberg. Die Aktivitäten der Initiative „Stolpersteine für Gudensberg“ gehen weiter und werden vom neuen Bürgermeister Frank Börner unterstützt. Börner und die Sprecher der Initiative, Jens Haupt und Frank Skischus, freuten sich über die erfolgreiche Benefiz-Veranstaltung des Kasseler Kabaretts „Organtheater“ im Löwensteinkeller in Gudensberg. Mehr als 700 Euro kamen dabei zusammen, die für die Verlegung weiterer Stolpersteine in der Stadt verwendet werden sollen.

Jens Haupt berichtete von seiner Begegnung mit dem Gudensberger Überlebenden des Holocausts, Carlos Plaut, in einem Altenheim in Jerusalem. Er lebte in dem Haus, in dem heute die VR-Bank zuhause ist. Seine Familie, die Familie Mansbach und die Familie Engelbert hatten Priorität bei den Überlegungen der Stolpersteininitiative, weil es bei diesen Familien noch Überlebende gibt.

Stolpersteine sollen auch verlegt werden für die Familie des letzten Lehrers der Jüdischen Schule, Hermann Stern, sowie für Opfer der politischen Verfolgung wie Hermann Bauer und Christian Abel, Paul Wickenhöfer und Heinrich Treibert (Besse).

Nächste öffentliche Veranstaltung der Initiative ist der Besuch des Jüdischen Friedhofs in Obervorschütz unter Leitung von Deborah Tal-Rüttger am 25. April um 16 Uhr. Treffpunkt in Obervorschütz ist die Hauptstraße 3 (ehemals Haus Adler). Die nächste Verlegung der Stolpersteine ist mit dem Künstler Gunter Demnig für den Mittwoch, 12. Mai abgesprochen. (red)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.