1. Startseite
  2. Lokales
  3. Fritzlar-Homberg
  4. Neuental

Feuerwehren für neuen A-49-Abschnitt zwischen Neuental und Schwalmstadt stehen fest

Erstellt:

Von: Chantal Müller

Kommentare

Blick auf die Baustelle der A49 bei Schwalmstadt
Blick auf die Baustelle der A49 bei Schwalmstadt © Rainer Schmitt

Jetzt ist klar, welche Feuerwehren sich künftig um den Autobahnabschnitt der A49 zwischen Neuental und Schwalmstadt kümmern sollen.

Neuental/Schwalmstadt – Im Juli soll der A  49-Autobahnabschnitt zwischen Neuental und Schwalmstadt fertiggestellt sein. Jetzt steht fest, welche Feuerwehren sich im Notfall um den Abschnitt an der A  49 kümmern werden: Die offizielle Zuweisung als Autobahnfeuerwehr für den knapp zwölf Kilometer langen Abschnitt erhalten in südlicher Richtung Borken und in nördlicher Richtung Schwalmstadt. Zur Unterstützung können die Feuerwehren aus Neuental und Jesberg sowie Bad Zwesten im Einsatzfall hinzugerufen werden.

„Die Borkener sind alte Hasen auf der Autobahn, die Schwalmstädter haben viel Erfahrung zum Beispiel bei technischen Hilfeleistungen“, sagt Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar. Da es sich rund um den Autobahnabschnitt Neuental - Schwalmstadt aber um ein strukturschwaches Gebiet handele, würden kleinere Feuerwehren im Einsatzfall zur Unterstützung der beiden Autobahnfeuerwehren hinzubeordert. „Feuerwehren, die schneller am Unfallort sein können, übernehmen dann die Erstrettung.“ Versorgung von Verletzten, der Zugang zum verunglückten Fahrzeug könnten so schnell sichergestellt werden. Das betrifft die Wehren in Jesberg, Neuental und Bad Zwesten.

Dass die Wahl der für den neuen Autobahnabschnitt zuständigen Feuerwehren auf Borken und Schwalmstadt fiel, habe keinesfalls etwas mit dem Ausbildungsgrad der Wehren zu tun, betont Dittmar. „Alle unsere Leute sind gut ausgebildet. Die Feuerwehr Neuental zum Beispiel kann Autos auch aufschneiden.“ Alle 27 Kommunen im Schwalm-Eder-Kreis verfügten über hydraulisches Rettungsgerät. „Niemand muss sich sorgen. Alle Feuerwehren sind in der Lage, Unfälle abzuarbeiten. Egal ob auf der Bundesstraße oder der Autobahn“, sagt Landrat Winfried Becker. Die Entscheidung habe mit Personalstärke und Verfügbarkeit der Helfer zu tun. Die muss 24 Stunden am Tag sichergestellt sein.

Weitere Herausforderung für die Retter: Der Tunnel bei Schwalmstadt. „Dafür braucht es eine aufwendige Einsatzplanung“, sagt Dittmar. (Chantal Müller)

Auch interessant

Kommentare