Nur noch eine Kasse: Gemeinden Jesberg und Neuental rücken enger zusammen

Jesberg. Die Gemeinde Jesberg wird in Zukunft enger mit den Nachbarn in Neuental zusammenarbeiten. Die Gemeindevertreter stimmten der Zusammenlegung von Kasse und Personalverwaltung zu.

Das Neuentaler Parlament hatte den Beschluss dazu schon Ende September gefasst. Mit der Zustimmung der Jesberger ist das Konstrukt nun perfekt. Neuental wird ab dem kommenden Jahr die gemeinsame Personalverwaltung übernehmen, Jesberg die Kasse und das Steueramt für beide Gemeinden führen.

Die Jesberger stimmten damit auch der Verlegung des Standesamtes nach Borken zu. Innerhalb des Zweckverbandes Schwalm-Eder-West soll das Amt zentral in Borken geführt werden. Einzig bei der Übergabe der Kasse sah man Probleme.

Heinz Stumpf (CDU): „Auch wenn die EDV nun angeglichen ist, kann es noch Schwierigkeiten geben. Die Kosten sollten möglichst nicht bei Jesberg hängen bleiben.“ Martin Gombert (UWG) riet zu einem Abgleich der Stammdaten, um größeres Chaos zu verhindern.

Bislang werde dadurch keine Stelle gespart. Im Gegenteil, eine Mitarbeiterin konnte so langfristig übernommen werden. Auch wenn durch die Zusammenlegung gespart werden soll, der größte Batzen bei den Personalkosten mache in Jesberg der Kindergarten aus, sagte Schlemmer. (zty)

Rubriklistenbild: © dpa

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