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Drinnen darf schon getobt werden

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Von: Lea Beckmann

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Bürgermeister Dr. Philipp Rottwilm (von links), Liesa-Marie Kurz, Sarah Bernhardt-Brandner, stellvertretende Leiterin der Kita und Kitaleiterin Sabine Naumann sind im neuen Bewegungsraum in der Kita Lummerland.
Bürgermeister Dr. Philipp Rottwilm (von links), Liesa-Marie Kurz, Sarah Bernhardt-Brandner, stellvertretende Leiterin der Kita und Kitaleiterin Sabine Naumann sind im neuen Bewegungsraum in der Kita Lummerland. © Lea Beckmann

Die Kindertagesstätte (Kita) Lummerland in Zimmersrode ist fast fertig. Jetzt fehle nur noch die Gestaltung des Außenbereichs.

Zimmersrode – Die Kindertagesstätte (Kita) Lummerland in Zimmersrode ist fast fertig. Der Innenbereich wurde umgebaut und am Gebäude wurde angebaut und aufgestockt. Jetzt fehle nur noch die Gestaltung des Außenbereichs. Die Arbeiten sollen im Frühjahr beginnen. „Wir planen mit einem Einweihungsfest für Frühsommer“, sagt Neuentals Bürgermeister Dr. Philipp Rottwilm. Zurzeit wird der Boden im Foyer saniert. Ein Überblick in Zahlen:

2 Jahre haben die Bauarbeiten in Anspruch genommen. „Es war eine große Herausforderung, da wir während des laufenden Betriebes gebaut haben“, sagt Rottwilm. Er ist daher sowohl den Fachkräften der Kita, als auch den Eltern und Kindern dankbar, dass dies funktioniert hat. „Als teilweise die Wände wegen der Bauarbeiten durchgebrochen wurden, sind wir im Sommer auch mit den Kindern in den Wald gegangen – das war dann doch zu laut“, sagt Sarah Bernhardt-Brandner, stellvertretende Leiterin der Kita.

Kita Lummerland verfügt über drei Gruppenräume

Die Planungszeit habe hingegen länger gedauert. „Wir wollten zu Beginn nur das Gebäude energetisch sanieren, und haben uns dann erst für einen kompletten An- und Umbau entschieden“, erläutert Rottwilm.

Links auf dem Gebäude ist die Aufstockung zu sehen.
Links auf dem Gebäude ist die Aufstockung zu sehen. © Lea Beckmann

3 Besonderheiten wird es im Außenbereich geben: ein Amphitheater, ein Insektenhotel und ein Naschgarten. Dort können die Kinder dann Beeren oder Ähnliches essen. „Der Außenbereich soll nach dem Namen der Kita gestaltet werden“, erklärt Rottwilm. Also nach den Büchern von Michael Ende über Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer. „Wie in Lummerland werden ein Bahnhof mit Lokomotive und zum Beispiel ein Kaufladen entstehen“, so der Bürgermeister.

6 Gruppenräume gibt es in der Kita – zwei davon sind Krippengruppen. „Durch den Umbau ist nun noch eine weitere Krippengruppe dazugekommen“, sagt Sabine Naumann, Kitaleiterin. Diese Gruppe wurde im Sommer in Betrieb genommen. Die beiden Räume der Krippengruppen sind miteinander verbunden. „Und wir teilen uns einen Waschraum, wo aber jede Gruppe ihren eigenen Bereich hat“, so Naumann. Jede Krippengruppe hat noch einen Schlafraum.

Kita Lummerland: 193 Quadratmeter Fläche sind mit Umbau dazugekommen

90 Kinder werden momentan in der Kita betreut. „Wir können jetzt bis zu 120 Kinder dank des Umbaus aufnehmen“, erklärt Naumann. Insgesamt arbeiten in der Kita zwölf Fachkräfte, drei Praktikanten, zwei Hilfskräfte und zwei Auszubildende. Den Kindern stehen nun auch ein Bewegungsraum und ein Forschungsraum zur Verfügung. „Dort können sie kleine Physiker spielen“, sagt Rottwilm.

193 Quadratmeter Fläche sind hinzugekommen. Die Aufstockung liegt bei 105 Quadratmetern und der neue Krippenraum bei 88 Quadratmetern. Durch die Aufstockung können nun die Personalräume nach oben verlegt werden. Es gibt zudem ein Elternsprechzimmer. „Wir haben jetzt eine Trennung zwischen dem Trubel unten und unseren Personalräumen“, sagt Bernhardt-Brandner. An der Treppe unten sei eine Sicherheitstür, damit die Kinder nicht nach oben laufen können.

70 000 Euro kamen an Kosten hinzu. Das seien aber keine Mehrkosten, die womöglich durch teurere Aufträge hätten entstehen können. „Diese Kosten sind dadurch entstanden, dass wir uns dann noch dazu entschieden haben zwei Böden zu sanieren, die Hauptküche zu erneuern, und wir haben die Heizungen und Rohrleitungen im Kriechkeller ausgetauscht“, erklärt Rottwilm. Zudem sei es gerade mal eine fünfprozenige Kostensteigerung.

950 000 Euro Förderung gab es für das 1,4 Millionen Euro teure Projekt. Gefördert wurde es von Bund, Land und Landkreis, erklärt Rottwilm. (Lea Beckmann)

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