Bau des Hauses der Vereine vorerst auf Eis gelegt

Neuental gibt 400.000 Euro aus Dorferneuerung zurück 

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Die Ecke-Bäcker betreiben das Backhaus in Bischhausen , das saniert werden soll. 

Neuental. Die komplette Förderung von einer Million Euro aus der Dorferneuerung wird Neuental nicht ausschöpfen. 

In der Sitzung des Gemeindeparlaments am Montag, 25. März, im Bürgerhaus von Schlierbach ab 19.30 Uhr, sollen zwei weitere Projekte beschlossen werden. Dennoch werden nach Darstellung von Bürgermeister Dr. Philipp Rottwilm 400.000 Euro zurückgegeben werden.

Ein Grund sei, dass Neuental als Schutzschirmgemeinde kaum Möglichkeiten hatte, Projekte der Dorferneuerung umzusetzen. In der Zeit sei nur ein Vorhaben realisiert worden, sagt Rottwilm. Es sei aber nahezu unmöglich, in den nun verbliebenen zwei Jahren insgesamt eineinhalb Millionen Euro zu investieren.

Der zweite Grund sei darin zu sehen, dass der Bau des Hauses der Vereine vorerst auf Eis gelegt ist. Der Grund: Die Kosten für das Gebäude würden die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde überschreiten. Um zumindest noch ein Teil des Fördergeldes einzusetzen, soll der Waldspielplatz Altenburg bei Römersberg neu angelegt werden. Denn der wurde bei einer Überprüfung kürzlich verworfen. Deshalb soll der Spielplatz für 18.000 Euro erneuert werden. Die Gemeinde müsste davon 6500 Euro tragen.

Dorferneuerung in Neuental: 12.000 Euro für Renovierung des historischen Backhauses

Rund 12.000 Euro sollen in die Renovierung des historischen Backhauses aus dem Jahre 1789 in Bischhausen fließen. Nachdem sich aus dem Ofen der Ecke-Bäcker beim Backhausfest im vergangenen Jahr Steine lösten, wurde der Ofen erneuert. Nun stehen Dach, Elektrik und anderes im Gebäude an. Der Verein will die Arbeiten ehrenamtlich ausführen.

Auf LED umgestellt werden sollen die Dorflampen in Neuental. Insgesamt sind es 300 Lampen, die von der EAM umgerüstet werden sollen, erklärt Rottwilm. In weitere 142 Lampen soll ein LED-Leuchtmittel eingebaut werden. Davon ausgenommen sind die sogenannten Pilz-und Sonderleuchten in den Ortskernen. Der Austausch der Leuchten soll ein bis zwei Monate dauern.

Durch die Umstellung sollen 98.000 Euro Stromkosten eingespart werden. Die Investition in die LED-Leuchten rechneten sich laut Rottwilm für die EAM aufgrund einer Förderung von 25 Prozent durch das Bundesumweltministerium. Im Gegenzug soll der Lichtliefervertrag mit der EAM vorzeitig um zehn Jahre bis Dezember 2031 verlängert werden.

Weiter wollen sich die Mandatsträger mit dem Verlauf der EAM-Beteiligung, den neuen touristischen Strukturen im Rotkäppchenland sowie der Gebührensatzung am Neuenhainer See befassen.

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