Unbekannte bedankten sich für 200 Euro 

Neuentaler Opfer von  Wechselbetrügern: Familie täuschte Notlage vor 

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Er wollte eigentlich nur helfen, doch ein 53-jähriger Neuentaler wurde am Dienstag Opfer eines Wechselbetruges mit ungültigen rumänischen Lei-Scheinen.

Er wollte eigentlich nur helfen, doch ein 53-jähriger Neuentaler wurde am Dienstag Opfer eines Wechselbetruges mit ungültigen rumänischen Lei-Scheinen.

Laut Polizei war er auf der Landstraße zwischen Waltersbrück und Schlierbach unterwegs, als er bei der Katzbachtalbrücke einen silberfarbenen Daimler Benz mit ausländischem Kennzeichen sah. Ein Mann, eine Frau und ein rund 13-jähriges Kind standen beim Wagen und signalisierten, dass sie in einer Notlage waren.

Der Neuentaler fuhr zurück, um zu helfen. Der Mann habe in gebrochenem Deutsch gesagt, dass er dringend Geld zum Tanken benötige und bot zwei rumänische 500-Lei-Scheine an, für die er 150 Euro haben wollte. 

Der Neuentaler willigte ein und fuhr mit dem Trio im Schlepptau nach Hause, um das Geld zu holen. Dort prüfte er den Wechselkurs und gab ihnen 200 Euro, um deren Notlage nicht auszunutzen. Die Unbekannten bedankten sich noch herzlich und fuhren weg. Später stellte der Neuentaler jedoch fest, dass die Lei-Scheine zwar echt waren, aber seit 2006 ungültig sind.

Die Beschreibung der Polizei: Der Mann ist rund 40 Jahre alt, ca. 1,70 Meter groß, untersetzt mit Bauchansatz, schwarze kurze Haare, Dreitagebart, schwarze Hose und helles Hemd. Die Frau ist rund 40 Jahre alt, schwarze lange Haare, kräftige Figur, beiger Rock. Das Kind hat schulterlanges schwarzes Haar und vermutlich Downsyndrom. Alle hatten südländisches Aussehen einen dunklen Teint. 

Hinweise: Polizei Homberg, Tel. 05681/7740

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