Jetzt kommen die Brandermittler

Verheerender Brand in Zimmersrode: Viele Fragen bleiben offen

Zimmersrode. Der verheerende Brand in Zimmersrode ist laut Polizei nicht vorsätzlich gelegt worden. „Brandstiftung ist das einzige, was wir bislang wirklich ausschließen können."

Das sagt der Homberger Pressesprecher Markus Brettschneider. In der Folge des Brandes war eine 31-Jährige und ihre beiden zweijährigen Zwillinge gestorben,

Noch gibt es keinerlei Erkenntnisse darüber, wie am Donnerstag das Feuer entstehen konnte, bei dem die Mutter und die beiden kleinen Kinder eine tödliche Rauchvergiftung erlitten hatten.

Am Dienstag sollen Brandspezialisten des Landeskriminalamtes (LKA) in Zimmersrode die Untersuchungen aufnehmen. Die Homberger Polizei habe bereits eine Erstbewertung des Unglücks vorgenommen, die Experten aus Wiesbaden sollen nun die Ursache des Brandes ermitteln.

Das Gerücht, dass noch während der Löscharbeiten Rauchmelder laut Alarm geschlagen hätten, will Brettschneider nicht bestätigen. „Die Polizei gibt Fakten, keine Vermutungen heraus“, sagte Brettschneider am Montagvormittag der HNA. „Das Unglück birgt enorme emotionale Brisanz: Wir werden uns keinesfalls an den vielen Spekulation beteiligen.“

Die Experten des LKA sollen voraussichtlich bis Ende der Woche Antworten zu den vielen Fragen liefern, die das Unglück aufwirft.

Wohnungsbrand in Zimmersrode

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