Breitschwerdt: Damit das Erlebte verarbeitet wird

Stresssituation Überfall: Sparkasse hilft ihren Mitarbeitern

Ein Überfall ist eine enorme Stresssituationen: Die Sparkasse hilft den Mitarbeitern, das Erlebte zu verarbeiten. So wie nach dem Überfall auf die Filiale in Zimmersrode. Archivfoto: Laumann

Zimmersrode. Angst, Wut, Sorgen: Verschiedene Emotionen können Bankmitarbeiter nach einem Überfall belasten.

Sie haben eine Stresssituation durchleben müssen, das geht nicht an allen spurlos vorbei. Aus diesem Grund steht etwa die Kreissparkasse Schwalm-Eder ihren Mitarbeitern anschließend „mit Rat und Tat zur Seite", wie Unternehmenssprecher Marcus Breitschwerdt sagt.

So wie am Donnerstag nach dem Überfall auf eine Filiale in Zimmersrode. Ein Unbekannter hatte drei Angestellte mit der Pistole bedroht, Geld gefordert und war anschließend geflohen.

„Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, den Kollegen zu helfen“, erklärt Breitschwerdt. So wie bei der Kriminalpolizei nach einem Überfall die Ermittlungen anlaufen, starte auch beim Geldinstitut eine Maschinerie. Es gebe bei der Sparkasse feste Ansprechpartner, die ihre Hilfe anböten.

„Es sind Kollegen, die einen Bezug zum Bankgeschäft haben“, erklärt Breitschwerdt. Zudem seien sie für die Nachbereitung solcher Stresssituationen geschult, oftmals engagierten sie sich ehrenamtlich beim DRK oder der Feuerwehr. Dabei werde individuell geschaut, welcher Mitarbeiter wie unterstützt werden kann.

„Wir wollen eine Hand reichen. Wenn sie genommen wird, kümmern wir uns gerne. Aber wenn sie nicht genommen wird, akzeptieren wir das auch“, betont der Sprecher der Kreissparkasse. (akl)

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