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Viel Aktivität in Neuental: Gemeinde schafft Dorfplatz und Piratenschiff

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Von: Lea Beckmann

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In Bischhausen soll ein Dorfplatz entstehen: Das Gebäude Am Burggraben wird dieses Jahr komplett zurückgebaut.
In Bischhausen soll ein Dorfplatz entstehen: Das Gebäude Am Burggraben wird dieses Jahr komplett zurückgebaut. © Philipp Rottwilm, Gemeinde

In den Kommunen im Kreisteil Fritzlar-Homberg stehen im Jahr 2023 wichtige Projekte und Themen an. Wir geben einen Überblick zum Jahresbeginn. Heute: Neuental.

Neuental – Für Neuental werde 2023 ein interessantes Jahr mit viel Aktivität, sagt Bürgermeister Dr. Philipp Rottwilm (SPD). Die Hälfte der Projekte gehen in die Bauphase und die andere Hälfte werde weiter geplant.

Planungen

Damit letztlich gebaut werden kann, müssen die Planungen vollständig abgeschlossen sein. „Wir wollen die Planungsvorbereitungen für den Bahnhofvorplatz und die Bahnhofstraße in Zimmersrode finalisieren, damit wir 2024 mit dem Bau beginnen können“, sagt Rottwilm.

Und auch die Planungen beim Ausbau der Radwege sollen in die Endrunde gehen. Davon betroffen sei der Schwalmradweg (R 4) von Schlierbach bis nach Niederurff und der R 19 von Bischhausen nach Jesberg.

Bauen

In Schlierbach soll Mitte des Jahres die Brücke beim Ortsausgang in Richtung Schwalmstadt erneuert werden. In Gilsa, Waltersbrück und Dorheim werden die Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Dann wird das große Projekt, die Sanierung der Kindertagesstätte Lummerland in Zimmersrode fertiggestellt.

„Dort fehlt nur noch die Sanierung das Außengeländes – die startet, wenn der Winter vorbei ist“, sagt Rottwilm. Das Einweihungsfest soll im Frühsommer stattfinden. Und es sollen Personalräume für den Bauhof entstehen. „Das wird endlich Zeit, die Mitarbeiter freuen sich“, so der Bürgermeister. Zudem wird es ein Salzsilo am Bauhof geben.

Des Weiteren werden Bauplätze in Zimmersrode und Bischhausen erschlossen. Mit dem Projekt „Grünes Neuental“ soll der Park in Zimmersrode aufgewertet, revitalisiert und aufgeforstet werden. Dieses Jahr startet nun der Bau. „Wenn der Park dann fertig ist, wird es auch ein Parkfest geben“, sagt er. Aber ob dieses oder nächstes Jahr sei noch nicht sicher.

2023 stehen in Neuental viele Projekte an

Neuenhainer See

Auch am Neuenhainer See steht in diesem Jahr einiges auf dem Programm. Das Seelädchen, bei dem vor Kurzem der Rohbau fertiggestellt wurde, soll in Betrieb genommen werden – noch vor der Saison, so der Bürgermeister. Die Erweiterung des Abenteuerspielplatzes soll erfolgen. Dazu gehöre ein Piratenschiff. „Das ist neun Meter lang und ist angelehnt an die Wilde 13 von Jim Knopf“, erklärt Rottwilm.

Dann werde es am Eingang zum Neuenhainer See einen E-Bike-Verleih geben. Und im Bootshaus soll künftig ein Verleih für die Stand-Up Paddle-Boards entstehen. Zudem werden neue Strom- und Wassersäulen auf dem Campingplatz installiert. Dort können sich dann zwei bis vier Wohnwagen anschließen.

Dorfentwicklung

Auch im Bereich Dorfentwicklung stehen drei Projekte in Neuental an. Das Gebäude Am Burggraben wird in diesem Jahr zurückgebaut. „Die Gemeinde hatte das Gebäude erworben, da es schon seit 20 Jahren leer steht“, sagt Rottwilm. Dort soll dann ein Dorfplatz entstehen mit einer Fahrradabstellanlage, da sich der Platz direkt am Radweg 4 befindet. „Es ist gut, dass wir das Gebäude zurückbauen, da es wegen der Fülle der Häuser extrem eng ist und der Bereich so ein bisschen Luft bekommt“, so der Bürgermeister.

Zudem sollen die zwei Dorfgemeinschaftshäuser (DGH) in Dorheim und Neuenhain saniert werden. In Dorheim soll eine neue sanitäre Anlage, ein Abstellraum für Sportgeräte, neue Duschen und eine Küche entstehen. Und die Beleuchtung soll auf LED umgestellt werden – so auch in Neuenhain. Dort sollen noch neue Fenster eingebaut werden.

Neuental: Intelligente Straßenbeleuchtung soll kommen

Digitalisierung

„Das Thema Smart Region wird in diesem Jahr präsent sein“, sagt Rottwilm. Die Schwalm-Eder-West-Kommunen (Neuental, Bad Zwesten, Borken, Jesberg und Wabern) wollen digitaler werden.

„Wir wollen eine intelligente Straßenbeleuchtung, die dimmbar ist und eine Sensorik für nasse Straßen hat. Außerdem wollen wir öffentliche Gebäude zu einem Smart Home wandeln“, erklärt er. Die Heizungs-, Lüftungs-, und Beleuchtungstechniken sollen somit digital steuerbar sein. In diesem Jahr soll mit der Analyse begonnen werden, also wo was möglich ist. „In jeder Kommune soll ein Gebäude zunächst als Pilotprojekt für die Digitalisierung ausgewählt werden“, sagt Rottwilm. (Lea Beckmann)

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