Dr. Jürgen Kluth in Amt eingeführt

Neuer Chef der Anästhesie

Willkommen: Dr. Jürgen Kluth wurde vom Team des Hospitals und von Bürgermeister Hartmut Spogat begrüßt. Foto: Yüce

Fritzlar. Das Hospital zum Heiligen Geist in Fritzlar hat einen neuen Chef der Fachabteilung Anästhesie: Dr. Jürgen Kluth verstärkt ab sofort das Team des Krankenhauses. Er folgt somit auf Dr. Horst Brünner, der überraschend nach nur einem halben Jahr das Hospital verlassen hatte.

Man habe die notwendige Entscheidung der Chefarzt-Neubesetzung schnell getroffen, sagte der Kuratoriumsvorsitzende Karl-Otto Winter bei der Vorstellung von Kluth. Damit gebe man den Mitarbeitern auch ein Gefühl der Sicherheit. Im Sommer hatte das Krankenhaus eine Station wegen personeller Probleme schließen müssen, so Winter. Man denke aber nicht an Veränderungen und an der weiteren Selbstständigkeit des Krankenhauses bestehe kein Zweifel, betonte er. Zudem wolle man die Arbeit der Geburtshilfe vorantreiben und langfristig sichern.

Wichtiger Baustein

Ein wichtiger Baustein dafür sei auch die Einstellung von Dr. Kluth. Denn dieser habe an einer Klinik gearbeitet, in der man im Jahr 500 Geburten zählte. „Sie werden eine wertvolle Hilfe für uns sein“, hieß Winter den neuen Chefarzt willkommen.

Froh darüber, dass man zügig einen Nachfolger gefunden hat, zeigte sich auch Dr. Wolfgang Dausch, Chefarzt der Inneren Abteilung. Kluth könne sich auf ein motiviertes und engagiertes Team freuen. „Es gibt viel zu tun, packen wir es gemeinsam an“, sagt Dausch. Und: Eine Sprecherin der Mitarbeiter begrüßte Kluth mit den Worten: „Wir freuen uns auf sie.“

Man habe sich für Kluth entschieden, weil er Erfahrungen in einer Leitungsposition, in der Personalführung sowie in wirtschaftlichen Belangen habe, sagte Geschäftsführer Heinrich Gerdes.

Kluth habe Kenntnisse in den Bereichen Medizincontrolling, Qualitätsmanagement und OP-Koordination. Außerdem habe er Erfahrung in der medizinischen Führung von Krankenhäusern, so Gerdes.

Der persönliche Umgang und die Tatsache, dass Entscheidungen von Personen vor Ort getroffen würden, sei für ihn Motivation gewesen, nach Fritzlar zu kommen. „Ich glaube hier etwas bewegen zu können“, sagte Kluth. Er freue sich auf einen produktiven und kollegialen Umgang.

Von Maja Yüce

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