39 Bewohner gemeldet

Brand in früherer Niedensteiner Gaststätte: Dachstuhl brannte lichterloh

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Foto zu einem frühen Zeitpunkt des Einsatzes: Mittlerweile ist der ehemalige Ratskeller in Niedenstein unbewohnbar, ebenso wie das gesamte Gebäude.

Niedenstein. Ein Brand im Dachstuhl des früheren Niedensteiner Ratskellers (Schwalm-Eder-Kreis) hat einen sechsstelligen Schaden verursacht. Das Gebäude ist vermutlich abrissreif.

Der Brand in der ehemaligen Gaststätte war am Donnerstagmorgen gegen sieben Uhr gemeldet worden. Alle fünf Niedensteiner Einsatzabteilungen rückten in die Hauptstraße aus. Da in diesem Bereich die Häuser unmittelbar nebeneinander stehen, wurden zur Unterstützung die Drehleitern und Wasser führenden Fahrzeuge aus Fritzlar und Gudensberg mit angefordert. Durch das schnelle Eingreifen konnte so ein übergreifen der Flammen auf benachbarte Häuser verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

Zuletzt aktualisiert um 12.20 Uhr. 

Zwischenzeitlich brannte der Dachstuhl lichterloh, er ist mittlerweile niedergebrannt. Die Feuerwehr löschte anschließend die Glutnester und restlichen Flammen. Nach ersten Einschätzungen ist das komplette Fachwerkgebäude unbewohnbar geworden - durch das Feuer und die großen Mengen an verwendetem Löschwasser. Die Polizei rechnet mit einem Schaden in sechsstelliger Höhe.

39 Personen im Haus gemeldet

In dem Haus sind nach Auskunft der Polizei 39 Personen gemeldet. Sie wurden von den bereit stehenden Rettungsteams versorgt, andere Bewohner kamen bei Nachbarn unter. Ein großer Teil der Bewohner war zum Zeitpunkt des Brandbeginns schon nicht mehr zuhause.

In Kooperation mit der Stadt und den Arbeitgebern wird überprüft, wie viele Personen sich in dem Haus befunden haben. Zunächst war unklar, ob alle Personen das Haus verlassen hatten, da der Aufenthaltsort eines Bewohners nicht geklärt war. Bei der Durchsuchung des Gebäudes wurden jedoch keine Personen gefunden.

Nachbarn versorgen Einsatzkräfte 

Über die Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Brandermittler der Polizei haben noch während der Löscharbeiten mit den Ermittlungen begonnen. Im Einsatz waren an die 100 Feuerwehrleute, mehrere Rettungsteams und Notärzte sowie die Polizei und der Einsatzleitwagen des Schwalm-Eder-Kreises als mobile Kommunikationszentrale. Zur Versorgung der Einsatzkräfte war der Versorgungszug vom Malteser Hilfsdienst aus Fritzlar im Einsatz. Zudem wurden die Einsatzkräfte auch von Nachbarn mit heißen Getränken versorgt.

Dachstuhlbrand zerstört den ehemaligen Ratskeller in Niedenstein

Wir berichten laufend weiter. 

Kartenansicht: Niedenstein

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