160 Quadratmeter Platz für junge Leute

Neues Jugendzentrum in Kirchberg wird bald eingeweiht

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Freuen sich auf Neueröffnung (von links): Bürgermeister Werner Lange, Lukas Mey, Jonas Pfaar und Bauamtsleiter Peter Bues. An dem neuen Jugendzentrum in Kirchberg haben viele aus dem Ort mitgeholfen.

Niedenstein. Ein paar Kabel liegen noch herum und geputzt werden muss auch noch. Dann wird das Jugendzentrum in Kirchberg offiziell eingeweiht. Am Wochenende ist es so weit.

Viele Helfer haben über Monate an dem neuen Treffpunkt mitgearbeitet. Weil das Gebäude, in dem das frühere Jugendzentrum untergebracht war, an einen Unternehmer aus Kirchberg verkauft wurde, musste ein neuer Platz für die Jugendlichen her.

„Der Jugendclub ist seit 40 Jahren fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft und wird von den Menschen hier befürwortet“, sagt Bürgermeister Werner Lange. Entsprechend schnell war mithilfe einer Findungskommission ein neuer Platz für das Jugendzentrum gefunden worden. „Wir haben verschiedene Möglichkeiten diskutiert und überlegt, wo wir neue Räume für die Jugendlichen schaffen können. Unsere Wahl fiel dann auf das Grundstück am Ortsrand, das die Stadt gekauft hatte,“ sagt Lange.

Bauarbeiten begannen im vergangenen Jahr

Im März vergangenen Jahres begannen die Bauarbeiten an dem neuen Jugendzentrum, das mit 160 Quadratmetern viel Platz für Veranstaltungen bietet. „Für die Jugendlichen ist es einfach wichtig, einen Ort für sich zu haben“, sagt Bauamtsleiter Peter Bues.

Beim Bau haben sich Jugendliche, Eltern und ehemalige Mitglieder des Jugendclubs Kirchberg mit Eigenleistungen beteiligt, um Kosten zu sparen. Auch der 16-jährige Lukas Mey und Jonas Pfaar waren an den Bauarbeiten beteiligt und sind sichtlich stolz auf ihren neuen Treffpunkt. „Es ist sehr schön geworden. Wir sind echt zufrieden“, sagt Lukas Mey.

Die Kosten für den Bau belaufen sich auf 270.000 Euro. „Der Bau des Jugendhauses war nur dank Fördermitteln möglich“, sagt Bürgemeister Lange. Vom Land und der EU kam ein Zuschuss von 150.000 Euro.

Ein Tischkicker, eine Bar und eine Sitzecke stehen den Jugendlichen ab diesem Wochenende zur Verfügung. Für den Fall, dass es doch mal zu laut werden sollte, gibt es einen Lärmschutzwall, verrät Lange augenzwinkernd.

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