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Aufbruchstimmung gefällt ihr: Dorothea Rübeling ist die Neue im Pfarrhaus Metze

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Von: Cora Zinn

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Auf dem Foto ist eine Frau zu sehen, die auf einer Treppe sitzt.
Sie sitzt auf der Treppe ihres neuen Zuhauses in Metze: Dorothea Rübeling ist die neue Pfarrerin für die Gemeinden Kirchberg, Riede, Metze, Ermetheis und Gleichen. © Cora Zinn

Dorothea Rübeling eilt zurzeit von Termin zu Termin. Sie ist die neue Pfarrerin von fünf Kirchengemeinden rund um Niedenstein.

Metze – Mit ihr beginnt ein neuer Abschnitt. Dorothea Rübeling ist die neue Pfarrerin im Pfarrhaus in Metze. Sie ist seit dem 1. Juni für fünf Kirchengemeinden zuständig: Kirchberg, Riede, Metze, Ermetheis und Gleichen. „Ich freue mich auf die Arbeit, die Menschen und den Neustart im schönen Pfarrhaus in Metze“, sagt die 30-Jährige.

Als sie in Metze ankam, ist ihre sofort die Hausnummer 7 aufgefallen. „Das ist meine Lieblingszahl“, sagt Rübeling. Das sei also schon mal ein gutes Zeichen und passe super.

Zeitenwende der Kirchen – Gottesdienste im Freien will sie weiter anbieten

Durch die Fusion der Kirchengemeinden strebt sie etwas Neues an. Rübeling spricht von einer Zeitenwende, als sie die Situation der Kirchen seit Corona beschreibt: „Auf einmal waren Gottesdienste im Freien attraktiv“, sagt sie und strebt an, das weiterzuführen.

Die neue Pfarrstelle ist ihr Einstieg ins Berufsleben. „Es ist meine Probezeit. Also kann ich mich erproben und mich ausprobieren“, sagt Rübeling. Die 30-Jährige, die Evangelische Theologie in Mainz und in Leipzig studiert hat, blickt positiv in die Zukunft und freut sich auf ihre neuen Aufgaben.

Die Fusion sei eine Möglichkeit, zudem eine spannende, die fünf Dörfer zusammen zu bringen

Erst mal sei es ihr wichtig, alle Kirchenvorstände, alle Kirchenmitglieder und die Menschen in den Orten kennenzulernen. „Ich eile gerade von Termin zu Termin. Das macht so Spaß, überall etwas erzählt und beigebracht zu bekommen“, sagt sie. Doch einen Überblick zu bekommen, und das alles mal fünf, sei schon anspruchsvoll. Auch weil sie gern allen gerecht werden würde, niemand solle auf der Strecke bleiben. Die Fusion sei aber eine Möglichkeit, zudem eine spannende, die fünf Dörfer zusammen zu bringen. Die gebürtige Schwälmerin, ihre Familie lebt in Zella, ist Pfarrerstochter. „Es wiederholt sich“, sagt Rübeling und lacht dabei. Dabei hatte sie anfangs diesen Berufsweg eigentlich gar nicht so geplant.

Erst als sie ein freiwilliges soziales Jahr in Taizé in einem ökumenischen Kloster absolviert hatte, stand ihr Berufswunsch fest: Sie möchte Theologie studieren. „In Taizé habe ich zum ersten Mal den lebendigen Glauben gespürt und erlebt. Das war entscheidend“, sagt Rübeling. Der Glaube trägt Menschen in schweren Zeiten, das will sie nun auch an alle aus Kirchberg, Riede, Metze, Ermetheis und Gleichen weitergeben.

Taufgottesdienste gefallen ihr, Eigenständigkeit stärken und junge Familien mehr und mehr in die Kirche integrieren

Zur weiteren Aufgabe hat sich die Pfarrerin Kinder- sowie Familiengottesdienste gemacht. „Das liegt mir sehr am Herzen“, sagt Rübeling. Durch anstehende Taufgottesdienste will sie junge Familien kennenlernen und ihre Ideen voranbringen.

Eigenständigkeit stärken, auch das sei ihr wichtig. „Ich bin nur eine Person, aber für fünf Kirchengemeinden zuständig. Da wir aber alle denselben Glauben haben, wird es super klappen“, sagt sie und macht sich auf – zu ihrem nächsten Termin. (Cora Zinn)

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