Vorarbeiten für Neubau haben begonnen 

Schnelle Hilfe dank zentraler Lage: Neues Feuerwehrhaus für zwei Wehren in Niedenstein 

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Neues Feuerwehrhaus beim Zentrum: (von links) Stadtbrandinspektor Jan Hohmann, Bürgermeister Frank Grunewald und Bauamtsleiter Peter Bues stellten die Pläne vor. 

Große Ereignisse werfen in der nördlichsten Stadt des Schwalm-Eder-Kreises ihre Schatten voraus. Die Wehren in Niedenstein und Wichdorf bekommen ein neues Feuerwehrhaus für 2,7 Mio. Euro. 

Bei einem ersten Gespräch mit Bürgermeister Frank Grunewald, Stadtbrandinspektor Jan Hohmann und Bauamtsleiter Peter Bues wurde das neue Feuerwehrhaus für Niedenstein und Wichdorf vorgestellt.

Die Vorarbeiten für den Bau des neuen Feuerwehrhauses mit Planungsarbeiten sind in vollem Gang, es folgen dann die Anschlussarbeiten für Strom, Wasser, Abwasser, Telekom und Fernwärme.

Am südöstlichen Ortsrand von Wichdorf wird das Feuerwehrhaus entstehen, das für die Kernstadt und den Stadtteil Wichdorf gebaut wird. Damit haben die alten Feuerwehrhäuser in Niedenstein aus dem Jahr 1967/1996 und das in Wichdorf aus dem Jahr 1957 ausgedient. Der Verschmelzungsprozess beider Feuerwehren läuft bereits an und soll im kommenden Frühjahr beendet sein.

Bei der Jahreshauptversammlung soll dann die neue Wehrführung gewählt werden. Die Feuerwehr trägt dann den Namen „Freiwillige Feuerwehr Niedenstein und Wichdorf“, wie Bürgermeister Frank Grunewald sagte.

Hier entsteht das neue Feuerwehrhaus in Niedenstein.

Das neue Haus ist dann das Zuhause für Einsatzabteilung, Jugend- und Kinderfeuer sowie die Alters- und Ehrenabteilung. Das neue Feuerwehrhaus entsteht auf einer Fläche von 3500 Quadratmetern und wird 750 Quadratmeter bebaute Fläche haben. Diese umfasst eine Fahrzeughalle von 460 Quadratmetern für sechs Einsatzfahrzeuge sowie ein zweigeschossiges Gebäude mit Umkleideräumen, mit Duschen und Toiletten, Funkzentrale, Funktionsraum, Jugendfeuerwehrraum, Teeküche sowie Schulungs- und Stabsraum.

Dazu ist auf dem Grundstück im Bereich der Übungsfläche ein Feuerwehrübungsturm vorgesehen. Die Beheizung erfolgt über Nahwärme aus der benachbarten Biogasanlage, für die Stromversorgung wird auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert.

Zuschuss vom Land Hessen von 390.000 Euro 

Die Kosten für den Neubau des Hauses gibt die Stadt Niedenstein mit 2,7 Millionen Euro an, dafür gibt es einen Zuschuss vom Land Hessen über 390.000 Euro, beim Schwalm-Eder-Kreis ist eine Zuwendung beantragt worden. Im Rahmen eines Architektenwettbewerbs wurde das Architekturbüro Roller aus Kassel ausgewählt. Ein Team aus Verwaltung, Stadtbrandinspektor und Vertreter sowie Architekt trifft sich regelmäßig, um Angelegenheiten in Sachen Planung, Ausführung und Details zu besprechen.

Wie Stadtbrandinspektor Jan Hohmann sagte, habe der neue Standort viele Vorteile. Dazu gehört die zentrale Lage, durch die schnelle Erreichbarkeit aller Stadtteile könne die Hilfsfrist von zehn Minuten problemlos eingehalten werden.

Ein Grund für den zentralen Neubau war auch die Tatsache, dass das alte Feuerwehrhaus in Wichdorf nicht mehr den Erfordernissen und Anforderungen der Unfallkasse entsprochen hat und in Niedenstein der erforderliche Platz für die gesamte Ausstattung nicht mehr ausreichte.

146 Männer und Frauen sorgen für Brandschutz 

In den fünf Einsatzabteilungen sichern 146 Männer und Frauen den Brandschutz. Niedenstein hat zurzeit 65 aktive Atemschutzgeräteträger. Zum neuen Standort der Freiwilligen Feuerwehr Niedenstein und Wichdorf gehören dann 73 aktive Feuerwehrleute.

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