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Abenteuerspielplatz hat Priorität: Stadt Niedenstein investiert in Sanierungen und Freizeitspaß

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Von: Cora Zinn

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Platz für den Mehrgenerationenpark: Auf dem ehemaligen Festplatzgelände entsteht bald ein Abenteuerspielplatz für Kinder. Der Park befindet sich in der Nähe der Kita „Frechdachse“ und des Schwimmbads „Haus des Gastes“
Platz für den Mehrgenerationenpark: Auf dem ehemaligen Festplatzgelände entsteht bald ein Abenteuerspielplatz für Kinder. Der Park befindet sich in der Nähe der Kita „Frechdachse“ und des Schwimmbads „Haus des Gastes“ © Cora Zinn

Stadt Niedenstein investiert Jahr 2023 in Sanierungen und Freizeitspaß.

In den Kommunen im Kreisteil Fritzlar-Homberg stehen im Jahr 2023 wichtige Projekte und Themen an. Wir geben einen Überblick zum Jahresbeginn. Heute: Niedenstein.

Niedenstein – Auch in der Stadt Niedenstein bewegt sich wieder einiges im Jahr 2023. So soll der Mehrgenerationenpark auf dem ehemaligen Festplatzgelände endlich Formen annehmen, alte Gebäude werden saniert und nach dem Beitritt ins Bündnis „Hessen aktiv: die Klima-Kommunen“ sollen erste Ziele definiert und bekannt gegeben werden.

Mehrgenerationenpark: Für den ersten Bauabschnitt des Mehrgenerationenparks auf dem ehemaligen Festplatzgelände sind 480 000 Euro im Haushalt eingeplant. „Das erste Projekt ist der Abenteuerspielplatz“, sagt Bürgermeister Frank Grunewald. Einen Grillplatz wird es nun doch nicht geben, der erst geplant war. „Bei den Befragungen unserer Bürger fiel ein Grillplatz durch“, sagt er. Die Menschen wollten eher Spielgeräte, Bänke zum Verweilen und Beschäftigungen für die Kinder.

Die Stadt Niedenstein will so den seit einigen Jahren ungenutzten Festplatz neben dem Schwimmbad neu beleben und das neue Zentrum attraktiver gestalten. Damit einhergehen soll eine Aufwertung der angrenzenden Grünflächen sowie des Wäldchens Goddelbusch.

Bis Ende März sollen die Entwürfe weitestgehend fertig sein und dann in den Bau- und Umweltausschuss gegeben werden.

Sicherheit: Grunewald hat eine gute Nachricht zu verkünden: Vor Kurzem sind fünf Notstromaggregate für das Rathaus und die Dorfgemeinschaftshäuser in Wichdorf, Metze, Ermetheis und Kirchberg angeschafft worden. „Hoffentlich werden wir sie nie brauchen“, sagt der Rathauschef. Außerdem stehe in diesem Jahr die Installierung des digitalen Warnsystems „Cell Broadcast“ an. Durch die Installation soll bei Katastrophen das Warnen der Bevölkerung schneller und unkomplizierter funktionieren.

Sanierungen: Das Dorfgemeinschaftshaus in Metze und das Schwimmbad „Haus des Gastes“ bekommen neue Dächer. „Die Häuser erhalten Fotovoltaik aufs Dach“, so Grunewald. Das Dach des Schwimmbads wird mit einer neuen Dämmung ausgestattet. Außerdem bekommen die Kindertagesstätte „Arche Noah“ und das Dorfgemeinschaftshaus in Metze neue Fenster.

Nachhaltigkeit, Klima: Mit dem Beitritt der Stadt Niedenstein in das Bündnis „Hessen aktiv: die Klima-Kommunen“ sei der erste Schritt in die richtige Richtung getan: „Mein Wunsch wäre, dass die Stadt Niedenstein bis 2040 klimaneutral ist“, sagt Grunewald.

Ökologie, Umwelt: Zwei Renaturierungen stehen in diesem Jahr auf dem Plan: Die Ems bei Kirchberg sowie die Wiehoff, die durch die Chattengau-Stadt fließt, und die zum „100 Wilde Bäche“-Programm des Landes Hessen gehört, sollen renaturiert werden. Außerdem stehe ein Radwegeverkehrskonzept auf dem Programm. Radfahren in der Chattengau-Region solle noch alltagstauglicher und Wege besser ausgeschildert sowie befahrbarer werden.

Sonstiges: Laut Grunewald wird es erst mal keine Erweiterung von Baugebieten geben. „Es gibt derzeit keine Anfragen“, sagt er. Bei der Vergabe des Neubaugebiets „Auf der Klippe“ im vergangenen Sommer war die Nachfrage groß, doch in den vergangenen Monaten sind viele Interessenten wegen der gestiegenen Bau- und Materialkosten abgesprungen. So stehen „Auf der Klippe“ noch Flächen zur Verfügung – derzeit sind noch 14 Grundstücke frei zum Verkauf. (Cora Zinn)

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