Neues Leben auf altem Platz

Niedenstein lädt zum Ideensammeln für Mehrgenerationenpark ein

Der Mehrgenerationenspielplatz in Besse ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. In Niedenstein soll ein ähnlicher Park entstehen.
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Der Mehrgenerationenspielplatz in Besse ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. In Niedenstein soll ein ähnlicher Park entstehen.

Spielen, toben, Beweglichkeit trainieren: Im neuen Zentrum von Niedenstein soll ein Mehrgenerationenspielplatz entstehen. Jetzt fällt der Startschuss für den Planungsprozess.

Niedenstein – Spielen, toben, Beweglichkeit trainieren: Auf zwei Hektar soll im neuen Zentrum von Niedenstein in den nächsten Jahren ein Mehrgenerationenspielplatz entstehen, der sich bis in das Wäldchen Goddelbusch erstreckt. 580 000 Euro plant die Stadt dafür ein, gebaut werden soll modular über mehrere Jahre. Jetzt fällt der Startschuss für den Planungsprozess: Alle Einwohner sind eingeladen, am Freitag, 1. Oktober, bei einer Auftaktveranstaltung Ideen einzubringen.

Die Idee: Neues Zentrum in Niedenstein soll attraktiver werden

Die Stadt Niedenstein will den seit einigen Jahren ungenutzten Festplatz neben dem Schwimmbad neu beleben und das neue Zentrum attraktiver gestalten. Damit einhergehen soll eine Aufwertung der angrenzenden Grünflächen sowie des Wäldchens Goddelbusch.

Auf dem Grundstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite entsteht ab Herbst ein Haus für Betreutes Wohnen der Awo. Dort bliebe Platz für Seniorensportgeräte. Laut Bürgermeister Frank Grunewald geht es um etwa acht Hektar Fläche. Konkret genutzt werden könnten inklusive Festplatz wohl um die zwei Hektar. „Jetzt geht es ums Ideensammeln“, sagt Grunewald.

Die Planung für den Mehrgenerationenpark in Niedenstein: Jeder soll sich einbringen

„Möglichst viele sollen sich einbringen“, sagt Rathaussprecherin Christina Gebauer. Deshalb organisiert die Stadt für Freitag, 1. Oktober, eine Auftaktveranstaltung.
Los geht es um 16 Uhr mit einem Rundgang über das Gebiet, um 17 Uhr sollen am neuen Feuerwehrhaus an der Goethestraße die Ideen nur so sprudeln.

„Es gibt keine Vorgaben der Stadt“, sagt Gebauer. Niedenstein stelle die noch leeren Wände, auf denen die Ideen für den Mehrgenerationenpark festgehalten werden sollen.

Bürger können ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Bewusst habe sich die Stadt für dieses Vorgehen entschieden. So wolle man sicherstellen, möglichst viele Anregungen im Planungsprozess berücksichtigen zu können. Moderiert wird der Prozess vom Planungsbüro Stadt und Natur.

„Wir hoffen auf eine hohe Beteiligung und Akzeptanz“, sagt Grunewald, der sich auch Interessierte aus den Stadtteilen wünscht. „Der neue Mehrgenerationenpark soll über das Zentrum in die Stadtteile ausstrahlen.“ Vielleicht, so der Bürgermeister, könne man mit einem guten Konzept auch eine Überregionalität erreichen – ähnlich wie beim Mehrgenerationenspielplatz in Besse, der auch von vielen Auswärtigen besucht wird.

Der Ausblick: Weitere Treffen mit unterschiedlichen Personengruppen sind geplant

Die Hoffnung der Stadt: Nach der Auftaktveranstaltung sind zwischen Oktober und November sechs weitere Treffen geplant, bei denen ganz spezifisch bestimmte Personengruppen im Mittelpunkt stehen.

Es gibt einen Termin für Senioren, einen Besuch der Kitas sowie der Grundschule. Außerdem können sich kleine Arbeitsgruppen bilden. Sie stehen allen Bürgern offen, erklärt Gebauer. „Gleichzeitig können Ideen auch immer an die Verwaltung weitergegeben werden.“

Das Konzept sieht vor, dass der Mehrgenerationenpark modulartig umgesetzt und über mehrere Jahre gebaut wird. „Alles wird in sich schlüssig sein. Wir wollen uns mit den Investitionen aber auch nicht übernehmen“, sagt Gebauer. Darüber hinaus will die Stadt eine Förderung für das Projekt beantragen. „Wir wollen eine Begegnungsstätte für alle Generationen schaffen“, erklärt der Bürgermeister das Ziel. (Chantal Müller)

Anmeldungen zum Auftakt sind nicht notwendig, helfen der Stadt aber bei der Planung: bauamt@niedenstein.de

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