Von Blitzschlägen und Liebe

Rebekka Knoll liefert mit „Herbstregenküsse“ neuen Roman

Zwei Bücher innerhalb von zwei Monaten: Rebekka Knoll hat nach „Die Schokoladenfabrik“ nun den Roman „Herbstregenküsse“ veröffentlicht.
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Zwei Bücher innerhalb von zwei Monaten: Rebekka Knoll hat nach „Die Schokoladenfabrik“ nun den Roman „Herbstregenküsse“ veröffentlicht.

Sie hat mit ihrem Roman „Blaue Nächte den Durchbruch geschafft. Nun hat Rebekka Knoll aus Metze mit „Herbstregenküsse“ einen neuen Roman geschrieben.

Metze – Es ist schon eine Weile her, als ein über Nordhessen hinwegpeitschendes Unwetter die Idee für Rebekka Knolls neuen Roman „Herbstregenküsse“ geliefert hat. „Da habe ich noch in der HNA-Onlineredaktion gearbeitet, so drei oder vier Jahre dürfte das her sein“, erinnert sich die Autorin an jenen schicksalsträchtigen Tag, an dem sie eigentlich nur die Region digital mit Nachrichten versorgen wollte und wie immer auch die Wetterlage im Blick hatte.

Nun hat sie mit „Herbstregenküsse“ ihr zweites Buch innerhalb von zwei Monaten im bekannten Penguin Verlag veröffentlicht.

„Herbstregenküsse“: Die zweiseitige Faszination von Gewittern

„Mir ist klar geworden, wie sehr sich die Menschen für Unwetter interessieren, wie spannend und faszinierend dieses Thema ist, das uns irgendwie alle anzieht und gleichzeitig abstößt.“ Wie elektrisiert sei sie gewesen, passenderweise speziell von Blitzen, die nun eine ganz besondere Rolle einnehmen in „Herbstregenküsse“, ihrer nach „Die Schokoladenfabrik“ unter dem Pseudonym Rebekka Eder zweiten Veröffentlichung in diesem Herbst.

Es sei kein reiner Unterhaltungsroman, sondern mehr eine Liebesgeschichte mit literarischen Einschlägen geworden, sagt Knoll und lächelt zufrieden, wenn sie von „sehr viel Schicksal und glücklichen Fügungen“ spricht, um die es im Buch geht. Der Blitz sei da für sie nicht weit, denn „beide sind seit Jahrtausenden miteinander verbunden und gehören für die Menschen einfach zusammen“.

„Herbstregenküsse“: Romanfigur wird von Blitz getroffen

Kaum verwunderlich, dass ein Blitz auch Romanfigur Ranya trifft, eine Fotografin, die an einem Herbstabend auf einen Hügel klettert, um ein aufziehendes Gewitter mit ihrer Kamera festzuhalten. Ranya trägt nur eine kleine Verletzung davon, doch etwas ist mit einem Mal anders: Sie fühlt sich mutiger als jemals zuvor in ihrem Leben. Endlich wagt sie es, ihre Verlobung mit dem arroganten Claus infrage zu stellen.

Bei einem Treffen für Blitzschlagopfer lernt sie Adam kennen. Ihn hat derselbe Blitz getroffen wie Ranya, und seitdem glaubt der TV-Meteorologe, das wichtigste Ereignis in seiner Vergangenheit vergessen zu haben. Ranya will ihm helfen, und so machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach seiner verlorenen Erinnerung und verlieben sich, so verrät es der Klappentext, unsterblich ineinander.

Rebekka Knoll beschäftigte sich für „Herbstregenküsse“ intensiv mit Blitzschlägen

„Das Schreiben hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht“, sagt die mit Mann und Hund in Metze lebende Autorin und berichtet von einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Blitzschläge. Was richten sie eigentlich an? Wie kann man sie überleben? Fragen, auf die Knoll jede Menge Antworten gefunden und in „Herbstregenküsse“ verarbeitet hat.

„Es ist tatsächlich so, dass in Deutschland relativ viele Menschen von Blitzen verletzt werden, gar nicht unbedingt alle sterben, aber mit Spätfolgen bis hin zu nachhaltigen Charakterveränderungen zu kämpfen haben“, weiß die 33-Jährige. Sie ist überglücklich, das Buch nun endlich in den Händen zu halten.

Fertiggeschrieben hatte sie es nämlich schon vor über anderthalb Jahren, dank Corona wurde die ursprünglich geplante Veröffentlichung im vergangenen Jahr aber verschoben. Doch nun ist es bundesweit im Buchhandel erhältlich, wo es mit etwas Glück einschlägt wie ein Blitz. (Sascha Hoffmann)

Info: „Herbstregenküsse“, Penguin Verlag, ISBN: 978-3-328-10565-7, Preis: 10 Euro.

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