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Startschuss für Mehrgenerationenpark in Niedenstein

Soll neu belebt werden: Der ehemalige Festplatz im neuen Niedensteiner Zentrum soll zu einem Mehrgenerationenpark umgestaltet werden.
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Soll neu belebt werden: Der ehemalige Festplatz im neuen Niedensteiner Zentrum soll zu einem Mehrgenerationenpark umgestaltet werden.

Die Zeit, in der auf dem Niedensteiner Festplatz große Feste gefeiert wurden, liegen lange zurück. Jetzt soll es in die Zukunft gehen – mit einem Mehrgenerationenpark. Etwa 40 Niedensteiner trafen sich deshalb im neuen Zentrum und der neuen Feuerwehrwache, um bei einer Ortsbegehung Ideen zu sammeln und sich auszutauschen.

Niedenstein - „Es ist ein tolles Areal“, sagte Landschaftsarchitekt Karl Scheili bei der Ortsbegehung. Das Planungsbüro „Stadt+Natur“ kümmert sich um den Entwicklungsprozess. Das Ziel: einen funktionierenden Treffpunkt für Niedensteiner schaffen. Der Schwerpunkt werde dabei auf Kindern und Jugendlichen liegen, sagte Scheili. Für Senioren soll auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Trainingsfläche entstehen; auf dem Grundstück des neuen Awo-Wohnkomplexes bleibt eine Freifläche von etwa 100 Quadratmetern. Auch der bereits vorhandene Basketballbereich neben dem Hallenbad soll in die Überlegungen mit einbezogen werden. „Es soll ein Angebot für alle Gruppen geschaffen werden“, sagte Scheili.

Bebaut werden soll die Fläche lediglich mit Spielgeräten. Gebäude seien derzeit nicht geplant, sagte Scheili. Im Gespräch ist jedoch, einen Neubau für dringend benötigte Krippenplätze, am nördlichen Rand des Festplatzes zu errichten. „Es entsteht eine hervorragende Möglichkeit, einen Übergang in den Mehrgenerationenpark zu schaffen“, sagte Bürgermeister Frank Grunewald.

Großer Diskussionspunkt während des Rundgangs aber war die Parkplatzsituation. Wo sollen Besucher des Seniorenheims parken? Was ist mit Eltern, die während der Elternabende der angrenzenden Grundschule, die Festwiese zum Parken nutzen? Auch die Wohnmobilstellplätze sollten nach Ansicht der Teilnehmer nicht verschwinden. Schnell war jedoch klar, dass in diesen Fällen auch ein Austausch mit den umliegenden Supermärkten möglich sein könnte.

Und da gibt es auch noch die Feste, die gefeiert wurden: Es sollte weiterhin die Möglichkeit geben, dies zu tun, fand ein Teilnehmer des Rundgangs. Werde ein Mehrgenerationenpark gebaut, gebe es keine Fläche mehr, wo das noch möglich sei. „Besseren Zusammenhalt als mit einem Mehrgenerationenplatz kann man doch gar nicht schaffen“, entgegnete Teilnehmer Frank Schubert.

Bei der Gestaltung des Platzes ist nach Ansicht des Landschaftsarchitekten das Gefälle des Platzes von Vorteil. „Man kann ihn mit wenig Aufwand gut gestalten und natürliche Elemente nutzen.“ Für Kinder und Jugendliche fehlten Kletter- und Bewegungsangebote, für Erwachsene und Senioren könnten Aufenthalts- und Sitzbereiche geschaffen werden. Mögliche Schwerpunkte laut Landschaftsarchitekt: Sandbereiche, eine Matschfläche sowie Bewegungsangebote wie Schaukeln, Trampoline, Balancestangen. Erdrutschen könnten ebenso entstehen wie ein Calisthenics-Bereich, in dem mit Eigengewicht an Stangen trainiert werden kann. Ein Junge wünschte sich eine Fahrradstrecke, ähnlich einer Pumptrack. Eine weitere Verkehrsberuhigung am Abzweig zum Hallenbad stand ebenfalls auf der Wunschliste der Niedensteiner. (Chantal Müller)

Nächste Thementreffen: 8. Oktober für Senioren, 29. Oktober offenes Treffen, 4. November Besuch Kitas, 12. November offenes Treffen, 19. November Grundschule, 26. November offenes Treffen

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