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Tour de Chattengau: 1000 Teilnehmer fuhren durch Gudensberg, Edermünde und Niedenstein

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Von: Sascha Hoffmann

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Kurz vor Schluss: Teilnehmerin Susan Lehnhardt holte sich in letzter Sekunde ihren finalen Stempel bei Bernd Zuschlag ab.
Kurz vor Schluss: Teilnehmerin Susan Lehnhardt holte sich in letzter Sekunde ihren finalen Stempel bei Bernd Zuschlag ab. © Sascha Hoffmann

Wenn viele Fahrräder auf den Straßen zwischen Gudensberg, Edermünde und Niedenstein unterwegs sind, dann ist das ein Zeichen dafür, dass die Tour de Chattengau stattfindet.

Gudensberg/Edermünde/Niedenstein – Wenn so viele Fahrräder wie am Sonntag auf den Straßen zwischen Gudensberg, Edermünde und Niedenstein unterwegs sind, dann ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass nach zwei Jahren Corona-Zwangspause die Tour de Chattengau endlich wieder in die herrliche Basaltkuppenlandschaft zwischen Kassel und Fritzlar lockt.

Dass die Sonne zum Start um 10 Uhr offensichtlich noch anderweitig beschäftig ist, stört niemanden. Alle wollen endlich wieder Tourenstempel sammeln und auf der 38 Kilometer langen Strecke kleine Rätsel lösen, um mit etwas Glück bei der Abschlusssause am Brunnenplatz in Dorla einen von zehn Preisen zu gewinnen.

Doch bis dahin muss erst mal ordentlich in die Pedale getreten werden, um die reizvolle Landschaft zu erkunden. Viele unbesiedelte, naturnahe Flächen des Chattengaus führen da durch den Naturpark Habichtswald und über den bewaldeten Langenberg zwischen Besse und Metze.

Tour de Chattengau lockte 1000 Teilnehmer an

Auf der Rundfahrt radeln die gut 1000 Teilnehmer jeden Alters durch reizvolle Fachwerkorte, ruhige Waldgebiete und ertragreiches Ackerland, das schon von den ersten Menschen, die in Mitteleuropa sesshaft wurden, besiedelt worden ist.

Und weil unterwegs der ein oder andere Anstieg wartet, gilt die Tour de Chattengau als mittelschwer. „Im Uhrzeigersinn gefahren ist die Tour weniger anstrengend“, sagt Martina Junghans vom Organisationsteam. „Da wir auf der Etappe zwischen Besse und Metze auf der für den Autoverkehr gesperrten Landstraße fahren, ist die Tour auch für Familienausflüge mit kleinen Kindern geeignet.“

Sind nicht die ganze Strecke mitgefahren, aber ein kleiner Teil muss es in jedem Jahr sein: Claudia und Walter Berle aus Gudensberg.
Sind nicht die ganze Strecke mitgefahren, aber ein kleiner Teil muss es in jedem Jahr sein: Claudia und Walter Berle aus Gudensberg. © Sascha Hoffmann

Das weiß jetzt auch der vierjährige Lasse Laqua aus Gudensberg, der am Ziel in Dorla angekommen, schon mal das Fahrrad seines Bruders genauer unter die Lupe nimmt. Diesmal noch bei seinem Papa im Kindersitz mitgefahren, will er bis zum nächsten Jahr groß genug sein für sein eigenes Rad. „Es ist gelb und steht schon bei uns zuhause, aber noch bin ich etwas zu klein“, sagt er und kann es gar nicht abwarten, im nächsten Jahr über die Chattengau-Tour-Strecke düsen zu können.

Das dürfte auch bei Andreas Herbener der Fall sein, er nämlich ist glücklicher Gewinner des Hauptpreises der Tour und kann sich nun mit 1000 Euro, jeweils zur Hälfte gestiftet vom Fahrradladen Gudensberg und der VR-Partnerbank Chattengau-Schwalm-Eder, fürs nächste Jahr neu ausstatten. (Sascha Hoffmann)

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