Mit Applaus ins neue Amt

Wechsel in Niedenstein: Bürgermeister Frank Grunewald löste Werner Lange ab

Montag ist sein erster Arbeitstag: Der neue Niedensteiner Bürgermeister Frank Grunewald (rechts) wurde am Freitag in der Kirchberger Kirche ins Amt eingeführt. Er löst seinen Vorgänger Werner Lange ab, der ihm den Rathausschlüssel überreichte. Foto:  Brandau

Niedenstein. Frank Grunewald ist wohl der einzige Bürgermeister in ganz Hessen, der jemals in einer Kirche ins Amt eingeführt wurde: Der neue Rathauschef wurde am Freitagabend im Kirchberger Gotteshaus verpflichtet und vereidigt.

Das war als einziges Gebäude groß genug, um die riesige Gästeschar zu fassen, die schon lange vor Veranstaltungsbeginn in den Niedensteiner Stadtteil strömten.

Die Besucherzahl war so groß, dass die Feuerwehr den Verkehr im Ort regelte und die Gäste in die Parkplätze einwies. Und so war es kein Wunder, dass die Kirchberger Kirche so gedrängt voll wie wahrscheinlich sonst nur am Heiligen Abend war: Ungezählte Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren gekommen, um den Werner Lange als scheidenden Rathauschef zu verabschieden und seinen Nachfolger Frank Grunewald willkommen zu heißen.

Alle strahlten um die Wette

Beide, der neue und der alte Bürgermeister strahlten bei Grunewalds Amtseinführung um die Wette. Der eine, weil er sich „schon sehr auf diesen außergewöhnlichen Tag gefreut hatte“, der andere, weil er nach „24 runden und gelungenen Dienstjahren“ in den Ruhestand ging. Lange habe der Politik in Niedenstein mit seinem persönlichen Stil ein menschliches Antlitz gegeben, sagte Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Hillebrand in seiner Laudatio.

Und genau das wolle auch er erreichen, sagte Frank Grunewald in seiner Antrittsrede. Sein Anspruch sei es, vertrauensvoll mit den Menschenzusammen zu arbeiten. Nur das sei der Garant, dass die Stadt Niedenstein weiter- und vorankomme. Er werde alles dafür tun, das Niedenstein eine tolerante, offene Stadt bleibe, die sich auch humanitärer Hilfe verpflichtet fühle, sagte Grunewald mit Blick auf die aktuelle Flüchtlingsssituation.

Dafür gab es das, was es sonst in der Kirche eher selten, an diesem Abend sehr häufig gab: donnernden Applaus. Und das nicht nur für die vielen vielen Ansprachen und Grußworte, sondern auch für die Auftritte des Schulchors der Louise-Schröder-Schule unter Leitung von Silvia Frohnert und des Niedensteiner Ensembles Zwischentöne.

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