Weißenthalsmühle: Betreiber-Paar in U-Haft, Kirchberg unter Schock

Niedenstein. Am Tag nach dem das Betreiber-Paar der Weißenthalsmühle in Kirchberg, Volker G. und Corinna S., festgenommen wurden, sind die Bewohner des Ortes schockiert. Mit der plötzlichen Wende in der durchaus mysteriösen Brandserie hatte niemand gerechnet.

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Klaus-Dieter Wolff, Mitglied der Feuerwehr in Niedenstein, war damals bei den Löscheinsätzen dabei: „Es ist traurig, wenn sich bewahrheitet, dass die Betreiber an den Bränden beteiligt gewesen sind.“ Die Weißenthalsmühle sei ein beliebtes Ausflugsziel und ein Anlaufpunkt für die Kirchberger gewesen. Obwohl die Weißenthalsmühle seit dem Betreiberwechsel an Attraktivität verloren habe.

Auch Cornelia Albert, Reinigungskraft auf dem Campingplatz, fiel aus allen Wolken. „Ich bin total geschockt, ich hätte nie gedacht das die Betreiber etwas mit den Bränden zu tun haben könnten.“

„Es wurde schon so einiges im Dorf gemunkelt“, sagt der Kirchberger Martin Griese. Er habe aber trotz allem nicht an die Schuld des Paares geglaubt. Bis zuletzt hatten die dringend Tatverdächtigen die Öffentlichkeit benutzt, auf ihre vermeintliche Zwangslage hinzuweisen. Ende September hatten sie allen Mietern von Dauercampingplätzen gekündigt. Als Begründung gaben sie an, wegen einer Zahlungsverzögerung der Allianz-Versicherung die Sanierungsarbeiten nicht fortführen zu können. Nach Aussage von Volker G. sollte das Ausflugslokal, die Mühle und der Campingplatz über einen niederländischen Makler verkauft werden.

Die Brände: Im Jahr 2008 brannte das Ausflugslokal. Wegen statischer Schäden musste es abgerissen werden, der Neubau steht. Im Dezember 2010 brannte ein Ferienhaus und im Januar ein Sanitärtrakt. Die Gebäude sind noch nicht aufgebaut.

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