Wenn der Eisvogel jagt

Manuel Sonnenschein schuf Naherholungsoase im Schwalm-Eder-Kreis

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Flotte Forellen: von links Eigentümer Manuel Sonnenschein, Pächter Klaus Pilz, Stadtrat Robert Bergmann, Ortsvorsteher Gerhard Hillebrand, Pächter Peter Pilz und der Wichdorfer Ortsvorsteher Detlef Berger beobachten die Forellenfütterung.

Niedenstein.  Grundstückseigentümer Manuel Sonnenschein hat in Zusammenarbeit mit den Pächtern Klaus und Peter Pilz sowie nach Absprachen mit der Unteren Naturschutzbehörde beim Schwalm-Eder-Kreis eine kleine Naherholungsoase geschaffen.

Auf den Bachwiesen zwischen Wichdorf und Niedenstein ist eine Streuobstwiese mit Fischteichen entstanden.

Im Frühjahr hoben sie mit zwei großen Kettenbaggern, die die Firma Löber kostenlos gestellt hat, vier Fischteiche aus, die mit Quellwasser, das aus der Wiese kommt, gespeist wird. Dazu wurde eine Streuobstwiese mit alten Apfelsorten wie Boskop und dem Apfel des Jahres 2014, dem Vaterapfel, bepflanzt.

Damit bezwecken Eigentümer und Pächter, dass die frisch gefangenen Forellen in der Region vermarktet werden können. Zudem sollen in einigen Jahren, wenn die Obstbäume ertragreich sind, die Äpfel im Gudensberger Saftmobil verarbeitet werden. Saft und Fische gibt es dann auf dem Hof von Peter Pilz in Wichdorf.

Während der Bauphase standen Leute an den Bachwiesen und fragten sich, was da entstehe. So kamen der Recyclingbetrieb Sonnenschein und die Pächterfamilie Pilz auf die Idee, am oberen Rand der Wiese eine Bank aufzustellen.

Von dort aus gibt es einen schönen Überblick über das kleine Naherholungsgebiet am Niedensteiner Stadtrand. Wenn man ganz ruhig ist und viel Glück hat, kann man sogar den kleinen, blauen Eisvogel beim Fischen beobachten, erzählte Manuel Sonnenschein. (zzp)

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