Treffen Zukunftswerkstatt am Mittwoch im Jugend- und Kulturhaus – alle eingeladen

Niedensteiner geben Gas

Engagement: Sie wollen die Stadt voran bringen und laden alle Niedensteiner ein: von links Christina Myrdacz, Annika Weber, Matthias von Bredow und Katy Weber. Foto: Dewert

Niedenstein. DSL für alle Haushalte, ein Open-Air-Kino im Schwimmbad, eine Mitfahrbörse und eine Minigolfanlage – das alles gibt es derzeit nicht in Niedenstein. Noch nicht. Denn Katy Weber, Matthias von Bredow und Christina Myrdacz wollen dies und vieles mehr realisieren. „Das geht natürlich nur, wenn möglichst viele Niedensteiner mitziehen“, sagt Katy Weber. Zukunftswerkstatt Niedenstein haben sie ihr Vorhaben getauft. Morgen, am Mittwoch, 3. März gibt es die große Auftakt- und Informationsveranstaltung im Jugend- und Kulturhaus.

Ärgerlicherweise hat die Stadt Niedenstein parallel dazu Vereins- und Feuerwehrvorsitzende zu einer anderen Veranstaltung eingeladen. „Wir hoffen aber dennoch auf viele Niedensteiner, die mitmachen wollen“, sagt Christina Myrdacz. Die Stichworte seien Engagement und Solidarität, sagt von Bredow.

„Es liegt jetzt an uns allen. Wir müssen Niedenstein voran bringen.“

Katy Weber

„Wir brauchen jetzt bürgerliche Initiative, um Niedenstein und natürlich auch alle Stadtteile zu entwickeln.“ Die Kommunen könnten angesichts leerer Kassen immer weniger selbst übernehmen. „Es liegt jetzt an uns allen. Wir müssen Niedenstein voranbringen“, sagt Katy Weber.

Niedenstein sei liebens- und lebenswert – damit dies auch künftig so bleibe, müsse man jetzt aktiv werden. „Alle Niedensteiner sind eingeladen mitzumachen.“ Das Trio hat bereits zahlreiche Ideen auf dem Zettel, über die diskutiert werden kann. Auch Annika Weber, die Tochter von Katy, hat fleißig gesammelt. Tagelang war sie unterwegs und hat die Niedensteiner gefragt, was ihnen fehlt, was sie schön an ihrer Stadt finden und was man fördern sollte. Ihre Ergebnisse werden in die Ideenbörse einfließen.

Die Veranstaltung wird von zwei Moderatoren geleitet. An diesem Abend gehe es aber ausschließlich darum, für die Zukunftswerkstatt zu werben, Ideen und Adressen zu sammeln. „Wir wollen im Anschluss verschiedene Arbeitsgruppen einrichten, in denen man sich einbringen kann“, sagt Weber. Das nächste Treffen soll auch bereits im März stattfinden. Der 20. sei angedacht. Es müsse zügig weitergehen, sagt von Bredow. Man müsse schließlich sehen, was alles zu realisieren sei. Die Ideen. • Lösung für DSL-Versorgung finden. • Internetbörse für Mitfahrgelegenheiten (zum Beispiel zur Musikschule, Ärzte etc.). • Voraussetzungen für Erlebnisgastronomie schaffen, Gastronomen helfen. • Kulturelles Leben fördern. • Generationsübergreifende Projekte schaffen. • Straßenfeste organisieren. • Minigolfanlage bauen – Patenschaften für Bahnen. • Spielplätze in den Neubaugebieten. • Sommerkino im Schwimmbad. KOMMENTAR LINKS

Von Damai D. Dewert

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