Verträge unterzeichnet: Energieversorger und Geldinstitut vereinbaren Kooperation

Raiffeisenbank und EAM werden Partner

Partnerschaft: Raiffeisenbank-Vorstandsmitglied Christof Wehrum (links) und EAM-Geschäftsführer Georg von Meibom in der Hauptstelle der Genossenschaftsbank in Borken. Foto: privat

Borken. Die Raiffeisenbank Borken und die EAM rücken zusammen, sie kooperieren ab sofort miteinander. Raiffeisenbank-Vorstandsmitglied Christof Wehrum und EAM-Geschäftsführer Georg von Meibom unterzeichneten jetzt die Verträge in Borken.

Ab dem 1. März können sich Kunden in den Bankstellen Borken, Jesberg und Neuental über die Strom- und Erdgasprodukte der EAM informieren und zum kommunalen Energieversorger wechseln.

„Mit der EAM haben wir einen Partner gefunden, der wie wir für regionale Wertschöpfung steht und die Energiewende mitgestaltet“, sagte Christof Wehrum. Die Raiffeisenbank Borken ist die erste Bank in der Region, die sich für eine Zusammenarbeit mit der EAM entschieden hat. Seit eineinhalb Jahren versorgt die EAM Privatkunden mit Energie. Das Unternehmen bietet für Haushaltskunden je zwei Öko-Strom- und Erdgasprodukte mit und ohne Preisgarantie an. Auch mit Heizstrom aus regenerativen Quellen können sich die Kunden von der EAM beliefern lassen. „Ab März können unsere Kunden in den Filialen unseres Partners direkt einen Vertrag mit der EAM abschließen“, sagte von Meibom.

Nach der erfolgreichen Rekommunalisierung der früheren Eon Mitte AG gingen immernoch viele Menschen davon aus, dass sie automatisch Vertriebskunde der EAM geworden seien Das sei aber nicht richtig, ein Wechsel von Eon zur EAM erfolge nicht automatisch. Wer Strom- oder Erdgaskunde werden möchte, muss selbst aktiv werden und einen Vertrag mit der EAM abschließen. (red)

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