Hoffmann und Franke sollen Staatsminister werden

Neue Minister setzen auf Fachkompetenz aus dem Schwalm-Eder-Kreis

Dr. Edgar Franke SPD
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Dr. Edgar Franke (SPD)

Schwalm-Eder – Eine Menge Glanz fällt auf den Schwalm-Eder-Kreis: Mit dem bevorstehenden Regierungswechsel in Berlin soll es mit den beiden Bundestagsabgeordneten Dr. Bettina Hoffmann (Grüne) und Dr. Edgar Franke (SPD) gleich zwei neue Staatssekretäre aus dem Landkreis in der neuen Bundesregierung geben.

Der Gudensberger Franke soll an der Seite des designierten Gesundheitsministers Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD) Staatssekretär im Gesundheitsministerium werden. Die Niedensteinerin Hoffmann ist als Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium der designierten Umweltministerin Steffi Lemke vorgesehen.

Eigentlich wollte er kürzertreten und nicht mehr alles volle Pulle angehen, doch damit wird es jetzt erst mal nichts für Dr. Edgar Franke. Er würde sich freuen, künftig an der Seite von Lauterbach zu arbeiten. „Das passt gut mit uns“, findet Franke.

Am Montag wurde bekannt, dass Lauterbach Jens Spahn beerben und Bundesgesundheitsminister werden soll. „Die Entscheidung war für viele eine Überraschung“, sagt Franke. Er kenne Lauterbach schon sehr lange, habe schon oft mit ihm gearbeitet. „Es hat von Beginn an harmoniert mit uns. Er mit seinem Bezug zum medizinschen Bereich und ich mit meinem zum sozialrechtlichen – wir ergänzen und gut mit unserer jeweiligen Expertise.“

Auch wenn sie ihre Ämter dann in einer von Corona-Auswirkungen geprägten schweren Zeit anträten, so sehe er doch viele Chancen. Es müsse dann darum gehen, nicht wieder in eine neue Coronawelle zu geraten. Die Einführung einer Impfpflicht könne helfen. Denn das Coronavirus werde noch länger ein Begleiter der Menschen bleiben.

Dr. Bettina Hoffmann, MdB für die Grünen

„Ich freue mich sehr“, sagt Bettina Hoffmann im HNA-Gespräch. Es sei eine große Chance, um sich für umweltpolitische Themen stark zu machen und auch eine große Herausforderung, die sie gerne annehme. „Es ist eine gute Möglichkeit, um zu gestalten, ich habe aber auch großen Respekt vor den Aufgaben, die vor uns liegen“, sagt sie. Schließlich stecke man in einer Arten- und einer Klimakrise. Zwei Schwerpunkte sieht Hoffmann, die seit 2017 Sprecherin für Umweltpolitik und -gesundheit ist: „Kreislaufwirtschaft und Biodiversität.“ Hoffmann und Franke betonen, dass sie künftig mehr in Berlin zu tun haben werden, aber ihrem Wahlkreis treu bleiben.

Von Maja Yüce

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