Lions-Benefizkonzert mit Sören Flimm erbrachte 1000 Euro für die Anne-Frank-Schule

Von Romantik bis Rock

Freude bei Spendern und Empfängern: von links Lions-Präsident Bernd Pfeiffer, Anne-Frank-Schulleiter Ulrich Pischke, Lions-Fördervereinsvorsitzender Hans-Dieter Nitsch sowie Diana Kossowatz und Heike Schrader vom Förderverein der Anne-Frank-Schule.

HOMBERG. Dem tieferen Sinn von Weihnachten trug der Förderverein des Lions- Clubs Homberg noch kurz vor den Festtagen Rechnung: Bereits während des eigens zu diesem Zweck veranstalteten Benefizkonzertes am Samstagabend in der Homberger Stadthalle wurde der Erlös direkt einem sozialen Zweck zugeführt.

1000 Euro überreichten Lions-Präsident Bernd Pfeiffer und Fördervereinsvorsitzender Hans-Dieter Nitsch an Ulrich Pischke und Heike Schrader, Schulleiter und Vorsitzende des Fördervereins der Homberger Anne-Frank-Schule für praktisch bildbare Kinder. Die Spende sei ein kleiner Schritt auf dem langen Weg zur Anschaffung eines schuleigenen Busses, freuten sich die Empfänger.

Die Basis für den Obolus schufen neben der vollständig ehrenamtlichen Organisation der Veranstaltung durch die Lions besonders jene 350 Konzertgäste, die mit dem Kauf ihrer Eintrittskarten dazu beitrugen. Als Gegenwert ließen sie sich mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm auf das bevorstehende Fest einstimmen.

Dafür sorgte der Schwälmer Sören Flimm, dessen klassische Gesangsstimme sich mit den rockigen Klängen seines ehemaligen Bandkollegen Nils Hofmann einen kontrastreichen und doch stimmigen musikalischen Schlagabtausch lieferte. Ebenso konkurrierten und harmonierten im instrumentellen Wettstreit Flimms zielsichere Fingerakrobatik auf dem Flügel und Hofmanns kreative Gitarrenkünste miteinander.

In eigenen Arrangements präsentierten beide traditionelle deutsche und moderne englischsprachige Weihnachtslieder. Dabei wurde die „Stille Nacht“ gemeinsam mit dem großen Publikumschor ebenso besungen wie das „Ave Maria“, „White Christmas“, „Winter Wonderland“ und „Halleluja“. Ob klassisch, bes(ch)wingt oder rockig: Musikalische Höhepunkte ergaben sich immer dann, wenn der künstlerisch-kreative Freistil in gezielt eingefügte, pikant-derbe stimmliche wie instrumentelle „Ausrutscher“ mündete, ohne Misstöne zu verursachen. Das galt auch und insbesondere für Rockballaden wie „Purple Rain“, „Angels“, „Imagine“ und „Music“. Stehender Applaus und Zugabeforderungen waren der Lohn für ein gelungenes Konzert mit vielfältigem Repertoire sowie ansteckender Sangesfreude, sympathischer Ausstrahlung und viel Publikumsnähe der beiden Akteure.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.