Rotaract-Club will anderen helfen

Neugründung im Schwalm-Eder-Kreis für junge Leute - Rotarier sind Paten 

Sie wollen sich für andere engagieren: Auf dem Gelände der Bundeswehr in Fritzlar fand die Gründungs-Charterfeier des neuen Rotaract-Clubs Schwalm-Eder mit dessen Repräsentanten Martin Herbold (links vorne) statt. Um eingelassen zu werden, brachte jeder Gast als symbolische Eintrittskarte haltbare Lebensmittel mit. Diese werden an die Tafeln im Umkreis gespendet. Foto: Eberlein

Schwalm-Eder. Mehrere junge Frauen und Männer aus dem Schwalm-Eder-Kreis haben sich zusammengetan und einen durch die Rotarier geförderten „Rotaract-Club" gegründet.

Zwischen 18 und 30 Jahren sind die neuen Mitglieder alt und verfolgen gemeinsam ein Ziel: Mit Begeisterung und Spaß dazu beitragen, dass die Welt verbessert wird. Und das unter dem Motto „Lernen, Helfen, Feiern“.

Die Rotaract-Clubs kümmern sich sowohl um regionale als auch um internationale Projekte, wie den Bau von Spielplätzen, Verschönerung von Kindergärten oder die Betreuung älterer und behinderter Menschen. Über 3000 Mitglieder haben Rotaract-Clubs in Deutschland, rund 194 000 sind es auf der ganzen Welt.

Seit dem vergangenen Wochenende gehören nun weitere 17 Jugendliche offiziell dazu. Das wurde am Samstagabend im Offizierskasino der Bundeswehr in Fritzlar gefeiert. Mit Bad Wildungen-Fritzlar, Homberg und Schwalmstadt haben gleich drei Rotary Clubs die Patenschaft für den neuen Rotaract-Club Schwalm-Eder übernommen. Der Repräsentant (Governor) der Rotarier in Hessen, Peter Freiherr Roeder von Diersburg, überreichte dem jungen Verein die Gründungsurkunde.

„Wir wollen etwas bewegen und gleichzeitig als Gruppe wachsen“, sagte der Governor des neuen Clubs, Martin Herbold. Durch einen Zufall sei er mit zwei Freunden auf die Rotarier gekommen, hatte bei Walter Blum, dem Repräsentanten der nordhessischen Rotary Clubs, nachgefragt und diesen für die Gründung eines Clubs im Schwalm-Eder-Kreis gewinnen können. Schnell seien weitere junge Menschen gefunden worden, die Mitglieder werden wollten. „Ich hätte nicht erwartet, dass so viele Interesse daran haben mitzumachen“, erklärte Herbold.

Mitglied werden könne jeder, der möchte, betont der 27-Jährige Governor. Ein paar Voraussetzungen sollte man allerdings schon mitbringen, dazu gehören zuverlässiges Sozialengagement, der Wunsch und die Bereitschaft, sich weiterzubilden, und das alles in einer gut funktionierenden Gemeinschaft.

Die neuen Mitglieder verfolgen bereits ihr erstes soziales Projekt. Sie sammeln Lebensmittel für die Tafeln im Landkreis. Und so hatte jeder Gast am Samstag ein haltbares Lebensmittel als symbolische Eintrittskarte dabei.

Kontakt: schwalm-eder.rotaract.de

Von Christl Eberlein

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