Emma und Helmut Rink gaben sich vor 60 Jahren in Völkershain das Ja-Wort

Im roten Kleid ging’s zum Tanz

Der Weihnachtsbaum ist immer dabei: Emma und Helmut Rink feiern heute Diamantene Hochzeit. Foto: Thiery

Völkershain. Wie man zufrieden wird? Dafür gibt es für Emma und Helmut Rink einen klaren Weg. Man entscheidet sich einfach dafür. Das Rezept für ein schönes Leben haben die beiden auch in ihrer Ehe gelebt. Heute vor 60 Jahren haben sie geheiratet.

Unterm Weihnachtsbaum nimmt sich das Jubelpaar in den Arm. Denn der ist immer dabei wenn sie ihren Hochzeitstag feiern; am 31. Dezember steht der Baum noch im Wohnzimmer.

Für das Datum gab es keinen besonderen Grund. „Damals war es uns egal, ob das Neujahr oder Weihnachten war“, sagt Emma Rink. Hauptsache, es ging schnell. Drei weitere Hochzeiten standen in Völkershain im Jahr 1949 an, und Silvester war der letzte Termin im Jahr. Zu Neujahr wurden sie kirchlich getraut. Zwei Jahre waren die beiden damals schon ein Paar gewesen. Eigentlich wollten sie schon ein Jahr zuvor heiraten, da starb aber Emmas Mutter und die Trauerzeit musste eingehalten werden.

Kennengelernt haben sich die zwei im Sommer 1947 beim Dirndlkränzchen in Appenfeld. Emma trug damals ein rotes Kleid zum Tanzvergnügen und hatte einen Knoten im Haar, erinnert sich ihr Ehemann. Diese Aussicht war so schön, dass die zwei fortan jeden Sonntag zum Tanz gingen und sich verliebten.

Helmut Rink war damals Schreiner, seine Braut arbeitete im elterlichen Bauernhof in Völkershain mit. Im diesem Haus leben die beiden noch immer, die 83-Jährige hat dort ihr gesamtes Leben verbracht.

Mittlerweile sind die beiden Töchter ausgezogen, die Arbeit rund um das Haus bewerkstelligen die beiden so gut es geht noch immer.

Helmut Rink ist mit 82 Jahren noch immer fit. „Ich war in meinem ganzen Leben nie krank, habe nie auch nur eine Tablette genommen“, sagt er. Auch das führt der Jubilar auf seine gute Einstellung zum Leben zurück.

Streit habe es im seit 60 Jahren währenden Eheleben so gut wie nie gegeben, erinnern sich Emma und Helmut. Nun hoffen sie zu Neujahr auf ein schönes Fest mit der Familie und Freunden. Zwei Enkel und drei Urenkel vervollständigen das Glück des Diamantenen Paars. (zty)

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