Bezirkstreffen der Soroptimisten Fritzlar-Homberg

Schulprojekte für syrische Kinder

Bezirkstreffen der Soroptimisten Fritzlar-Homberg in Remsfeld: Von links Sandra Aguirre, Gabriele Zorn, Christine Berthold und Ulrike Dorst. Fotos: Büchling

Rengshausen. Zur Bezirkskonferenz trafen sich die Mitglieder der Soroptimisten im Hotel Sonneck in Rengshausen. Eingeladen hatten die Soroptimisten Fritzlar-Homberg und Bezirkspräsidentin Gabriele Zorn aus Giessen.

Zorn berichtete, dass sich 92 000 Euro auf einem Spendenkonto für ein Schulprojekt in der Türkei befinden. Damit soll syrischen Kindern ein Stück Normalität zurückgegeben werden und es ihnen zugleich ermöglicht werden, eine Schule zu besuchen.

Während des Treffens sprach Professor Dr. Jantje Halbertstadt, Juniorprofessorin für Social Entrepreneurship an der Leuphana Universität Lüneburg, zum Thema „Letzte Zuflucht Deutschland?“. Beshid Najafi, Vorstandvorsitzende von DaMigra (Dachverband der Migrantenorganisationen), möchte die Vernetzung der Migrantenorganisationen in Deutschland realisieren und die Gleichstellung von Migrantinnen und ihren Selbstorganisationen erreichen.

Lokal unterstützen die Soroptimisten die Tafeln in Fritzlar und Homberg, das Frauenhaus in Homberg und den Mädchenbus Nordhessen, international Projekte in Afghanistan, Uganda, Simbabwe und in Israel.

Die Soroptimisten – abgeleitet aus dem Lateinischen bedeutet es „die besten Schwestern“ – ist die weltweit größte Service-Organisation berufstätiger Frauen. Die Organisation wurde 1921 in Oakland/Kalifornien gegründet und hat weltweit 90 000 Mitglieder in 3170 Clubs in 130 Ländern. In Deutschland gibt es 208 Clubs mit über 6300 Frauen. Sie engagieren sich auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene für eine Teilnahme an Entscheidungsprozessen der Gesellschaft. (zpb)

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