Landkreis benennt Böller-Verbotszonen für Silvester

Schwalm-Eder: Feuerwerksverbot an vielen Plätzen

Drohnenaufnahme vom Grauen Turm im Fritzlar bei Nacht.
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Wieder ohne Feuerwerk: Der Bereich des Grauen Turms (vorne im Bild) in Fritzlar zählt bislang zu den Verbotszonen für das Abbrennen von Feuerwerk an Silvester. Abzuwarten ist, ob der Branchenverband mit seiner Klage dagegen Erfolg haben wird.

Auch in diesem Jahr ist der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester verboten. Darüber hinaus verbietet der Schwalm-Eder-Kreis das Abbrennen von Feuerwerk an etlichen publikumsträchtigen Plätzen.

Schwalm-Eder – „Wir bitten all diejenigen, die noch Feuerwerkskörper vorrätig haben, sich an die Regelungen zu halten, damit es nicht zu Unfällen oder Bränden kommt“, sagt Landrat Winfried Becker. Auf welchen Plätzen das Verbot gilt, hat die Kreisverwaltung festgelegt:

Untersagt ist es im Kurpark von Bad Zwesten, inklusive Kurhausgelände mit Parkplätzen. Sowie in Fritzlar im Bereich der Allee, der Kasseler Straße vom Marktplatz bis zum Ende, in der Gießener Straße vom Marktplatz bis Georgengasse, am Marktplatz, Domplatz und Dr.-Jestädt-Platz. Außerdem am Grauen Turm, einschließlich Parkplatz Burggraben Frohnhofweg, am Oberen Schulweg/Unterer Schulweg, Berliner Platz einschließlich Busbahnhof am Schladenweg, Neustädter Straße (bis Ziegenberg, im Außenbereich der Stadthalle einschließlich Parkplatz, Bahnhof Fritzlar Am Güterbahnhof)

In Melsungen gilt das Verbot für diese Bereiche: Kernstadt; eingegrenzt von der B 83 (Schlossstraße und St.-Georg-Straße), der Landesstraße 3147 (Schlossstraße und dem Gewässer Fulda).

Verboten ist das Abbrennen von Feuerwerk in Oberaula am Marktplatz mit Marktstraße, B 454: Niederrheinische Straße, Hersfelder Straße, Bahnhofstraße in der Ortsdurchfahrt. In Treysa an folgenden Plätzen: gesamter Altstadtbereich Bahnhofstraße/Hexengässchen/Schwalmgalerie, ehemalige Harthbergkaserne, Einkaufszentrum Walkmühlenweg, Parkhaus im Hexengässchen, Treppenstraße/Sparkassenpassage, Haaßehügel, Ecke Steingasse/Wagnergasse/ Walkmühlenweg (Hexenturm), Ostergrundweg.

Für Ziegenhain gilt das Verbot an diesen Plätzen: Festungsbereich (Paradeplatz, Lüdertor, Muhlystraße), Wiederholdstraße, Kasseler Straße, Fünftenweg/Dammweg im Bereich der Schulen, Kindergarten und Schwimmbad, Alleeplatz, Ernst-Ihle-Straße.

Ob es bei dem Feuerwerksverbot bleibt, wird sich noch entscheiden: Feuerwerkshersteller wollen vor Gericht erreichen, dass ihre Produkte zum Jahreswechsel genutzt werden können. Sie argumentieren, dass ernsthafte Verletzungen durch zugelassene Produkte „praktisch auszuschließen“ seien. Bund und Länder hatten das Verbot erlassen hatten.

Raketen, Knallkörper und mehr

Unter das Abbrennverbot nach der Corona-Schutzverordnung fallen pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2 wie Raketen, Batterien, Knallkörper, Sonnenräder und China-Böller. Nicht erfasst von diesem Abbrennverbot ist das Kleinstfeuerwerk der Kategorie F1. Hierzu zählen beispielsweise Knallerbsen und Wunderkerzen. Für den Umgang mit pyrotechnischen Produkten der Kategorie F1 gilt ein Mindestalter von zwölf, für die Kategorie F2 von 18 Jahren. 

Von Maja Yüce

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