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Schwalm-Eder-Kreis koordiniert Unterstützungsangebote: Gebündelte Infos und direkte Ansprechpartner

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Von: Maja Yüce

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Auf dem Foto ist eine Grafik zu sehen.
Unterstützung: Hilfsangebote gebündelt gibt es jetzt auf der Internetseite des Landkreises. © Daniel Seeger

Bei einer Online-Bürgermeisterdienstversammlung haben sich 27 Bürgermeister und die Kreisverwaltung auf konkrete Unterstützungsangebote verständigt.

Schwalm-Eder – Nicht nur die Hilfsbereitschaft in Sachen Spenden für die Menschen aus der Ukraine ist im Landkreis groß, auch die Einigkeit aller 27 Bürgermeister und der Kreisverwaltung sei es, sagt Stephan Bürger, Pressesprecher des Schwalm-Eder-Kreises. Bei einer kurzfristig einberufenen Online-Bürgermeisterdienstversammlung habe man sich auf konkrete Unterstützungsangebote verständigt.

Was bislang geplant ist:

Internetseite: Die Kreisverwaltung und alle 27 Kommunen im Landkreis bündeln ihre Hilfsangebote auf der Internetseite des Schwalm-Eder-Kreises unter „Hilfe für die Ukraine“. Zudem finden Geflüchtete aus der Ukraine dort Informationen zum Ankommen im Schwalm-Eder-Kreis.

Zudem finden alle Menschen, die Unterstützung leisten möchten, unter diesem Menüpunkt auf der Internetseite des Schwalm-Eder-Kreises (schwalm-eder-kreis.de) jetzt wichtige Informationen über Angebote auf Landkreis- und kommunaler Ebene – zum Beispiel ein Online-Formular, über das man Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung stellen kann. Geflüchtete können unter dem Unterpunkt „Integreat App“ weitere Informationen abrufen. Auf der „Sonderseite Ukraine“ gibt es Informationen des Auswärtigen Amtes und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zur Einreise nach Deutschland.

Weitere Infos zum Thema Corona und mehr sollen unter dem Menüpunkt „Hilfe für die Ukraine“ folgen

„Die Informationen werden zeitnah auch in ukrainischer Sprache verfügbar sein“, teilt der Landkreis mit. Weitere Informationen, zum Beispiel zur Registrierung, zum Thema Corona und mehr sollen unter dem Menüpunkt „Hilfe für die Ukraine“ folgen.

Koordination: Alle 27 Städte und Gemeinden werden zudem Ansprechpartner nennen, die auf der Internetseite mit ihren Kontaktdaten aufgeführt sein werden. In Melsungen ist zum Beispiel Citymanager Alexander Dupont für die Ukraine-Koordination zuständig. Er soll von Jutta Emde aus dem Büro der Integrationsstelle unterstützt werden, teilt Melsungens Bürgermeister Markus Boucsein mit. Weitere Ansprechpartner der Kommunen sollen folgen. Auch der Koordinator für den Schwalm-Eder-Kreis steht bereits fest: André Teumer-Weißenborn (Tel. 0 56 81/775 238, E-Mail: andre.teumer-weissenborn@schwalm-eder-kreis.de) hilft weiter.

Hilfsorganisationen: Eine Aufzählung großer Hilfsorganisationen für Geldspenden soll in Kürze ebenfalls auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht werden.

Alle hoffen auf ein schnelles Ende des Krieges

Die Botschaft: Man sei uneingeschränkt solidarisch mit den Ukrainern, lautete nach dem Onlinetreffen die Botschaft von Landrat Winfried Becker, Erstem Kreisbeigeordneten Jürgen Kaufmann sowie allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Sie machten klar, dass sie auf ein schnelles Ende des Krieges hoffen. „Wir sind ohne Ausnahme mit unseren Gedanken bei den Ukrainern. Über unsere Solidarität hinaus möchten wir jedoch mit Tatkraft helfen, wo wir können und wo es sinnvoll ist“, sagt Becker. Es mache ihn stolz, dass man im Landkreis an einem Strang ziehe und man sich darauf geeinigt habe, alle Hilfsangebote für Menschen in der Ukraine und für Geflüchtete, die im Schwalm-Eder-Kreis Schutz suchten, über die Homepage des Kreises koordiniert darzustellen.

„Die aktuelle Lage verlangt Handlungsschnelligkeit von uns. Ich bin mir sicher, ich kann hier für alle Kollegen in der Kreisverwaltung und in den Kommunen sprechen, dass wir bereit sind, trotz der weiterhin großen Belastung durch die Corona-Pandemie, unser Bestmögliches zu geben und gezielt Hilfe zu leisten“, sagt Jürgen Kaufmann. (Maja Yüce)

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