Streit um Koalitionsvereinbarungen geht weiter

Gielsdorf kehrte FWG den Rücken

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Klaus Gielsdorf

Schwalm-Eder. Der Streit um das Verfahren zur Neuwahl des Ersten Kreisbeigeordneten schwelt weiter.

Der Schwalmstädter Klaus Gielsdorf, der Ende der 1990er Jahre zu den Gründern der Freien Wählergemeinschaft im Schwalm-Eder-Kreis gehörte, ist aus der FWG ausgetreten. Er gehöre jetzt auch dem Kreisausschuss als fraktionsunabhängiges Mitglied an, erklärte er am Dienstag gegenüber der HNA.

„Ich kann die Machenschaften nicht mehr mittragen“, sagte er. Im Zusammenhang mit der Wahl des Ersten Kreisbeigeordneten soll die SPD als Koalitionspartner gefordert haben, dass sich die FWG an die Vereinbarung hält und einen SPD-Kandidaten noch vor der Kommunalwahl mit wählt.

In diesem Zusammenhang soll die FWG eine Fortsetzung der Koalition über die Kommunalwahl 2016 hinaus sowie zwei Posten (Umweltbeauftragter sowie Dezernatsleiter der Kreisverwaltung) gefordert haben. Nach ersten Reaktionen aus FWG-Ortsverbänden würden die nun unter Druck gesetzt, erklärte Gielsdorf.

Der FWG-Kreisvorsitzende Willi Werner wollte sich nicht äußern. „Es handelt sich um interne Angelegenheiten. Ich gebe keine Erklärungen mehr ab“, sagte er.

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