Koordination des Förderprogramms „WIR"

Markus Kink will Landkreis für Kulturen öffnen

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Markus Kink

Schwalm-Eder-Kreis. Für Landrat Winfried Becker ist die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund eine "Daueraufgabe". Beim Landkreis übernimmt nun Markus Kink die Koordination des Förderprogramms „WIR".

Das vom Land Hessen finanzierte Projekt ist zunächst auf zwei Jahre ausgelegt. Becker geht davon aus, dass das nicht reichen wird. Der 45-jährige Kink möchte im Schwalm-Eder-Kreis die Willkommenskultur stärken. „Ich möchte die Menschen dazu bringen, andere willkommen zu heißen und Orte der Begegnung schaffen“, erklärt Kink. Als positives Beispiel nennt er das Quartier in Gudensberg. Dort sei nicht nur nach dem Brand am vergangenen Montag schnell und unkompliziert geholfen worden. „Die gute Arbeit hat dafür gesorgt, dass sich etwas im Ort bewegt hat“, sagt Kink. Dies sei die Grundlage dafür, dass die Bulgaren in Gudensberg wirklich angekommen seien. „Ich hoffe, dass das Beispiel in anderen Kommunen macht“, betont der Koordinator.

Auch die Kreisverwaltung soll sich für andere Kulturen öffnen. Kink plant einen Fragebogen, der an alle Mitarbeiter geht. Damit soll ermittelt werden, wer in der Verwaltung besondere Sprachkentnisse hat. Es gehe nicht darum, Dolmetscher zu ersetzen, sondern im Zweifellsfall schnell zu übersetzen und die Kommunikation zu erleichtern. „Die Menschen sollen keine Angst haben, wegen fehlender Sprachkenntnisse von der Kreisverwaltung abgewiesen zu werden“, erklärt Kink.

Die dritte Säule seiner Arbeit beruht auf Daten und Fakten. Der Integrationsmonitor soll die Sitation im Landkreis erfassen: Wie viele Menschen mit Migrationshintergrund gibt es? Wo kommen sie her? „Da stehen wir aber noch ganz am Anfang.“

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