1000 Menschen zu Besuch bei Ausbildungsbörse Schwalm-Eder

Zufrieden mit der Ausbildungsbörse: von links Rainer Geisel, Leiter der Wirtschaftsförderung, Erster Beigeordneter Winfried Becker, Max Knippschild (16) mit seinem gewonnenen Tablet, seine Schwester Marie und seine Mutter Birgit und Organisatorin Sabine Baumunk von der Abteilung Wirtschaftsförderung. Foto:  Brandau

Schwalm-Eder. Über 1000 Besucher waren zur zwölften Auflage der Veranstaltung gekommen, um sich über die vielfältigen Ausbildungsangebote der Unternehmen im Landkreis zu informieren.

Bei diesem Termin gab es nur zufriedene Gesichter: Max Knippschild (16) aus Zennern strahlte, weil er bei der Ausbildungsbörse des Landkreises ein Samsung-Tablet gewonnen hatte, die Vertreter der Kreisverwaltung, weil die Veranstaltung ein solcher Erfolg gewesen war.

Max Knippschild wusste genau, was er dort wollte, als er im Herbst die Ausbildungsbörse besuchte: Er hatte sich über die Angebote von Zoll, Bundespolizei und Bundeswehr informieren wollen. Und die Gespräche dort überzeugten den 16-Jährigen: Er will sich nach dem Schulabschluss bei der Bundeswehr bewerben.

Außerdem nahm er an einer Umfrage der Kreisverwaltung teil, die wissen wollte, was sie an der Veranstaltung verbessern könnte. Die paar Minuten, die Max Knippschild für die Umfrage opferte, haben sich ausgezahlt: Er gehörte damit zu jenen 133 Jugendlichen, unter denen das Amt für Wirtschaftsförderung als Dank fürs Mitmachen ein Samsung Galaxy Tablet verloste, das Marco Körner von der Borkener Firma Euronics zur Verfügung gestellt hatte.

Auch die größten Arbeitgeber der Region sind natürlich bei der Ausbildungsbörse Schwalm-Eder dabei: Die Schülerinnen Margherit Cannella und Clara Sauerwald (Mitte v. l.) informierten sich bei einer der jüngsten Veranstaltungen bei Axel Becker und Nadine Krefeld von der Melsunger B.Braun AG. Rechts Sabine Baumunk von der Wirtschaftsförderung Schwalm-Eder-Kreis.

Max Knippschild gehörte zu jenen 93 Prozent der Besucher, die sehr zufrieden waren mit ihrem Besuch bei der Ausbldungsbörse. Er hatte im Vorfeld konkrete Erwartungen - die alle erfüllt worden seien: „Ich habe dort alle Infos bekommen, die ich hatte haben wollen“, sagt der Zennerer.

Sabine Baumunk hört das gerne. Sie ist die Organisatorin der Ausbildungsbörse, die über die knapp 500 Ausbildungsberufe in der Region informiert. Größter Arbeitgeber neben den Konzernen wie B. Braun und VW ist das Handwerk, das Jugendlichen eine qualifizierte Ausbildung bietet. „Wir wollen junge Leute heute gut schulen, damit wir morgen genügend Fachkräfte haben“, sagt Rainer Geisel, Chef der Wirtschaftsförderung beim Kreis.

Die Ausbildungsbörse sei ein gutes Instrument auf dem Weg zu diesem Ziel, ist sich auch Erster Beigeordneter Winfried Becker sicher. „Jeder Mensch hat andere Talente - aber nur, wenn man den richtigen Ausbildungsberuf findet, können sie sich auch entfalten“, sagte Becker. Der Erfolg gebe der Veranstaltung Recht: Ende September findet sie wieder statt. Dann bereits zum 13. Mal.

Seit der ersten Ausbildungsbörse 2003 hat sich die Zahlen der Aussteller mehr als verdoppelt. Waren es anfangs um die 30 Betriebe, so steigerte sich deren Zahl auf 75. Seit 2004 findet die Veranstaltung im Bürgerhaus statt. In den vergangenen Jahren besuchten jeweils rund 1000 Besucher die Ausstellungsbörse, dabei handelt es sich hauptsächlich um Schüler und junge Leute und deren Eltern. Den Termin für die nächste Ausbildungsbörse kann man sich schon vormerken: Sie ist für Samstag, 26. September, geplant. (bra)

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