Über den Tellerrand spielen

Schwalm-Eder: Erfahrene Blechbläser aus dem Kirchenkreis proben zusammen

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Sie haben sich neu zusammengefunden: die Mitglieder des Projektposaunenchors des Kirchenkreises Schwalm-Eder. Im Sommer wollen sie erstmals öffentlich auftreten. 

Fritzlar-Homberg. Ulrich Rebmann aus Frielendorf hat den Projektposaunenchor des Kirchenkreises Schwalm-Eder ins Leben gerufen.

Chor löst sich auf, Orchester hört auf: Immer wieder müssen Musik- und Gesanggruppen in der Region aufgeben, weil ihnen der Nachwuchs fehlt. Anders beim Projektposaunenchor des Kirchenkreises Schwalm-Eder. Er hat sich neu zusammengefunden.

Die Idee dazu hatte Ulrich Rebmann. Der Mann kennt sich aus mit Musik. Er ist einer von drei Landesposaunenwarten bei der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Er ist zuständig für die „Mitte“ und damit auch für Bläserarbeit in Schwalm-Eder. Er bildet Chorleiter aus, vermittelt bei Lehrgängen, Freizeiten und Chorbesuchen, wie Kompositionen zu analysieren, zu verstehen und zu interpretieren sind.

Der Frielendorfer Rebmann hat für seine Idee erfahrene Blechbläser zusammengetrommelt. Sie alle spielen schon in Posaunenchören, aber bislang nicht in dieser Zusammensetzung. Bei dem Projektchor sollen sie „über den Tellerrand“ schauen, in neuen Liedern stöbern und die ein oder andere Idee mit in ihren heimischen Bläserchor nehmen. Schließlich seien es oft die Posaunenchöre, die neue Lieder in ihre Gemeinde tragen. Allein das neue Beiheft zum Evangelischen Gesangbuch (EG Plus) bietet mit seinen 163 Liedern genug Stoff.

Rebmann ist der musikalische Leiter des Projektchors. Er will die gesamte Bandbreite ausspielen: von der Klassik über Pop bis zu Rock und Swing. Geprobt wird alle vier Wochen. Im Sommer möchte der Projektchor erstmals öffentlich spielen: am 25. August beim Regionalgottesdienst in Fritzlar. Zudem könnte die Formation auch nächstes Jahr die Klangreise des neuen Kirchenkreises Schwalm-Eder eröffnen. Rebmann schweben ein bis zwei Auftritte im Jahr vor. „Schließlich sind alle Musiker in ihren Heimatgemeinden mit Gottesdiensten und Ständchen ausgelastet.“

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