Erster Umweltpreis des Landkreises

Vier Schulen im Schwalm-Eder-Kreis mit Umweltpreis ausgezeichnet 

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Sie taten einiges für den Umweltschutz: Vertreter von Schulen und Vereinen aus dem Landkreis wurden für ihr Engagement von Umweltdezernent Helmut Mutschler (rechts) ausgezeichnet.

Schwalm-Eder – Zum ersten Mal verlieh der Schwalm-Eder-Kreis einen Preis an Institutionen und Vereine, die sich im vergangenen Jahr besonders für den Schutz des Klimas eingesetzt haben. 

Helmut Mutschler, Dezernent für Energie und Klimaschutz beim Kreis, überreichte die Auszeichnungen in einer Feierstunde. Die Preisträger stellten ihre Projekte dabei vor.

„Der Schwalm-Eder-Kreis möchte Leistungen, die im besonderen Maße zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung im Schwalm-Eder-Kreis beitragen, ehren“, sagte Helmut Mutschler.

Sowohl Schulen als auch Vereine hatten die Möglichkeit, sich für die Auszeichnung zu bewerben. Ab dem Jahr 2019 werden die Preiskategorien Gewerbebetriebe und Bürger zum Klimaschutzpreis hinzugefügt.

Preisträger

Der 1. Preis wurde an die Wolfgang-Fleischert-Schule in Melsungen-Röhrenfurth verliehen. Die Schule überzeugte mit ihrem langjährigen Umweltkonzept, bei dem alle Schüler in zahlreichen, unterschiedlichen Projekten lernen, wie sie unsere Umwelt schützen können. Dafür erhielt die Schule 1500 Euro.

Der 2. Platz wurde dreimal belegt, da alle drei Bewerber sich gleichermaßen hervortaten. Der dritte Platz blieb unbesetzt.

Die mit jeweils 1000 Euro dotierten 2. Plätze belegten die Schule am Reiherwald in Wabern, die Radko-Stöckl-Schule in Melsungen und die Drei-Burgen-Schule in Felsberg. Einen Sonderpreis im Wert von 300 Euro erhielt das Schwalmgymnasium in Treysa für ihr kreatives Gartenbauprojekt.

Sie taten einiges für den Umweltschutz: Vertreter von Schulen und Vereinen aus dem Landkreis wurden für ihr Engagement von Umweltdezernent Helmut Mutschler (rechts) ausgezeichnet.

Alle Preisträger stellten ihre Projekte bei der Veranstaltung vor. Für die Radko-Stöckl-Schule und die Schule am Reiherwald präsentierten die Schüler selbst in sehr überzeugender Weise ihre Arbeiten. Helmut Mutschler bedankte sich bei allen Teilnehmern für das Engagement. „Ich hoffe, dass Sie Ihre großartige Arbeit weiterführen und sich auch im nächsten Jahr für den Klimaschutzpreis bewerben“, sagte der Umweltdezernent.

Richtlinien

Für den Klimaschutzpreis bewerben kann man sich grundsätzlich sowohl mit technischen Maßnahmen, etwa innovativer Einsatz von Technik zur Energieeinsparung oder zum Einsatz erneuerbarer Energien, mit hochwertigem energetischem Sanieren als auch mit energiesparenden Verhaltensweisen. Förderwürdig sind zudem vorbildliche Projekte zur Verringerung der CO2-Emissionen, zur Energieeinsparung, zur Erhöhung der Energieeffizienz, zur nachhaltigen Beschaffung, zur Ressourcenschonung, zur Verminderung vorhandener Umweltbeeinträchtigungen sowie Maßnahmen im Natur- und Artenschutz, aktive Öffentlichkeitsarbeit zu umwelt- und entwicklungspolitischen Themen und Aktionen im Schulbereich wie Wettbewerbe, Ausstellungen etc.

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