Auszeichnung für Start-up-Unternehmen aus Falkenberg

Sieg für Shift-Phone beim Hessischen Gründerpreis 2018

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Urkunden als Anerkennung: Die Brüder Samuel und Carsten Waldeck aus Wabern-Falkenberg sowie ihr Vater Rolf Waldeck (links) siegten beim Hessischen Gründerpreis in der Kategorie Gesellschaftliche Verantwortung. Weitere Preisträger: Adi und Julia Akinwale (Gesundheit und Fitness-Erlebnis aus Rödermark) und Heiko Reinholz von der Kaffeerösterei in Fulda. Rechts Preisverleiher Dr. Frank Martin, Chef der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. Klicken Sie für das gesamte Bild auf das Plus oben rechts. 

Die Gründer der Firma Shift Phones in Wabern-Falkenberg holten beim Hessischen Gründerpreis 2018 den Sieg in der Kategorie Gesellschaftliche Verantwortung.

 „Gründungen erneuern und beleben unsere Wirtschaft. Deshalb unterstützt die Hessische Landesregierung Gründerinnen und Gründer auf vielfältige Weise.“ Das sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden bei der Verleihung des Hessischen Gründerpreises 2018, der in vier Kategorien vergeben wurde.

Der Sieger in der Kategorie Gesellschaftliche Verantwortung kommt aus Nordhessen: Das Unternehmen Shift Phones aus Wabern-Falkenberg, gegründet von Rolf, Samuel und Carsten Waldeck. Den Gründern war und ist es wichtig, so nachhaltig wie möglich zu arbeiten und trotzdem konkurrenzfähige Produkte anbieten zu können. Ihre Smartphones und Notebooks können auf der Homepage vorbestellt werden.

Dort heißt es auch zur Charakterisierung des Start-ups: „Als kleines Familienunternehmen ohne Investoren haben wir ein klares Ziel: So viel Gutes zu tun, wie wir können, und dabei so wenig Schaden wie möglich anzurichten. Dies nehmen wir sehr ernst und setzen es konsequent und optimiert um. Wir entnehmen uns keine persönlichen Gewinne und das Budget für Werbung und Marketing ist kleiner als 0,1 Prozent.“

Die Urkunden für die Sieger und Preisträger in dieser Kategorie überreichte Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. „Die Hürden auf dem Weg, ein eigenes Unternehmen zu gründen, sind hoch, und viele Menschen, die eine gute Idee haben, scheuen den Aufwand und das Risiko“, sagte er. 

Umso wichtiger sei die Unterstützung fachkundiger Anlaufstellen, die kreative und innovative Leistungen eines Start-Up erkennen und fördern. Der hessische Gründerpreis solle jenen Mut machen, die noch zögern.

126 Arbeitsplätze haben, so heißt es in der Pressemitteilung, die zwölf Finalisten zusammen geschaffen, mehr als 1200 Menschen arbeiten für alle 131 Bewerber um den Hessischen Gründerpreis 2018.

Folgende fünf Unternehmen siegten in ihren Kategorien: VeloCulTour (Onlineshop für Fahrräder, Fulda) bei Mutige Gründungen, Standsome ((Hersteller von Stehschreibtischaufsätzen, Rüsselsheim) für die Innovative Geschäftsidee und die Falkenberger von Shift-Phones in der Kategorie Gesellschaftliche Verantwortung.

Bei den Gründungen aus der Hochschule gingen zwei erste Preise wegen Stimmengleichheit an Praktikumsjahr (Praktikanten-Netzwerk aus Fulda) und Agribora (Netzwerk intelligenter Wetterstationen in Kenia). 

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