Auftakt am 14. April

Neues Programm: Signal für Menschlichkeit

Stephan Bürger

Schwalm-Eder. Von diesem Programm können alle profitieren: Vereine, Verbände, Gruppen. Das neue Förderprogramm „Demokratie leben!" soll Mut und Lust darauf machen, sich für eine bunte Gesellschaft ohne Vorteile einzusetzen.

Das klingt schon mal richtig gut, es muss und soll aber jetzt noch mit vielen Ideen und Inhalten gefüllt werden. Das ist nun die Aufgabe von Stephan Bürger vom Jugendbildungswerk: Bei ihm laufen die Fäden für das neue Förderprogramm zusammen, in das der Landkreis jetzt aufgenommen wurde.

Bürger sieht darin die Aufgabe, eine kreisweite starke Partnerschaft in Sachen Demokratie aufzubauen. Eine Aufgabe, die er bereits kennt. Denn der Landkreis, sagt er, habe mit dem Projekt „Gewalt geht nicht“ schon längst Verantwortung für Demokratie und multikulturelle Vielfalt übernommen.

Das neue Programm soll die bisherige Zielgruppe erweitern, mehr Menschen ins Boot nehmen, die sich für eine friedliche Gesellschaft ohne Vorurteile stark machen. „Wir brauchen noch mehr Menschen, die helfen, den gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen“, sagt er. Ob es nun darum geht, Flüchtlingen zu helfen, Rassismus entgegen zu treten, Ausländer zu integrieren: Die denkbare Projektlandschaft sei groß und weit, sagt Bürger.

Eindeutiges Signal 

Seine Aufgabe ist es, gemeinsam mit Vereinen, Sponsoren und anderen Multiplikatoren Ideen zu entwickeln, Anträge auf Fördergeld auf den Weg zu bringen und Hilfestellungen zu geben. Vor allem aber will er eines klar machen: „Der Landkreis gibt ein eindeutiges Signal, dass er Verantwortung für die Menschlichkeit übernimmt.“

Der Schulterschluss mit Polizei und Feuerwehren im Landkreis ist bereits durch vorherige Projekte gelungen - wer jetzt weitere Akzente setzen und die bunte Vielfalt im Landkreis gestalten will, er ist willkommen.

• Stephan Bürger ist offen für Ideen. Wer eine hat, kann sie ihm im Gespräch vorstellen: Tel. 05681/775-590, E-Mail: stephan.buerger@schwalm-eder-kreis.deWeitere Infos gibt es hier: www.gewalt-geht-nicht.de

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