Badefreunde haben künftig besseren Einstieg in den Singliser See

Strand bald in Bestform

Da muss sich niemand mehr durch die Büsche schlagen, um ins Wasser zu kommen: Stawomir Kubica (links) und Tobias Ströher richteten gestern den Badestrand am Singliser See neu her. Fotos:  Brandau

Singlis. Die Badesaison 2017 ist zwar gefühlt noch ewig weit weg, aber sie wirft doch schon kurz vor Weihnachten ihre Schatten voraus: Die Stadt Borken hat in den vergangenen Tagen den Badestrand am Singliser See komplett umgemodelt und auf Vordermann gebracht.

Der Bereich, der sich gleich ans Gelände der Surfschule anschließt, zeigt sich jetzt sehr luftig und offen. Bislang hatten sich die Schwimmer förmlich einen Weg durchs dicht stehende Schilf ins Wasser bahnen müssen. Das ist nun weg – die Naturschutzbehörde hatte das Okay gegeben, das Grün zu entfernen, um den Badegästen den Einstieg zu erleichtern.

Und es gibt noch eine Nachricht, die viele Fans des Singlisers Sees begeistern wird: Man muss künftig keine Schlammschlachten mehr schlagen, ums in Wasser zu kommen. Mitarbeiter der Firma Ludolph haben 150 Tonnen Kies ausgebracht, um aus dem bislang matschigen Zugang eine saubere Sache zu machen. Statt Matschepampe haben die Badegäste also künftig Kiesel unter den Füßen, wenn sie ins tiefe Wasser waten.

Außerdem hat die Firma Ludolph zwei kleine Landzungen eingearbeitet, um mehr Platz zu schaffen – und um die Konfliktzone zwischen den Badegästen und den Surfern zu entschärfen. Letztere legen ihre Segel zum Trocknen auf die Wiese – was viele Badefreunde auf der bis dahin doch engen Fläche vor dem aufgeschütteten Strand gestört habe, sagt Stadtsprecher Siegfried Bank. Jetzt ist der Strandbereich wesentlich größer, die Lage damit deutlich entspannter.

Der Zeitpunkt für die Arbeiten scheint ungewöhnlich, ist aber mit Bedacht gewählt. Denn bis zur Badesaison 2017 soll schon das Gras über die Arbeiten gewachsen sein, das die Mitarbeiter des Bauhofs noch säen. Zudem ist es so kalt, dass der Kettenbagger einen festen Stand am sonst rutschigen Ufer hat – der Winter hat also auch seine Vorteile.

„Wir sind für die Saison 2017 bestens gerüstet,“ sagt Stadtsprecher Siegfried Bank. Die Höhe der Parkgebühren für die Besucher werde deswegen aber nicht steigen.

Von Claudia Brandau

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