Großer Erfolg für den Unterstufenchor der KHS Fritzlar mit zwei Musical-Abenden

Spannend und gut gespielt

Eine bekannte Geschichte, musikalisch erzählt: Der Unterstufenchor der König-Heinrich-Schule Fritzlar führte an zwei Abenden die in ein Musical umgewandelte Geschichte „E wie Emil“ des Jugendbuchautors Erich Kästner auf. Luca Humburg (Foto links) spielte am Premierenabend des Musicals die gleichnamige Figur. Fotos: Eberlein

Fritzlar. Mit dem Schlachtruf „Parole Emil“ verfolgten an zwei Abenden in dieser Woche Emil und die Detektive Schurken und Ganoven. Frei nach Erich Kästner hatte der Unterstufenchor der König-Heinrich-Schule unter der Leitung von Margarete Bachmann und Kati Willmund das Musical „E wie Emil“ auf die Bühne gebracht.

Margarete Bachmann komponierte die Musik dafür selbst, und die Texte lehnten sich an die Verfilmung der Geschichte von Kästner an. Das eigens für das Musical zusammengestellte Orchester aus Musikern von der 5. bis zur 12. Klasse sorgte im Orchestergraben für den richtigen Ton.

Emil wird beraubt

Während der Musical-Aufführung wurde ein Teil der Pausenhalle des KHS-Hauptgebäudes zur Hauptstadt. Eben in Berlin angekommen, befindet sich Emil (Luca Humburg/Jana Mann) mitten in einem Krimi-Abenteuer, denn schon auf dem Weg dorthin wurde er im Zug von einem zwielichtigen Mann seines Geldes beraubt.

Hilfe bei der Verfolgung des Diebes bekommt Emil von den Detektiven, einer Clique von Berliner Kindern um die Anführerin Pony (Lina Nöchel/Antonia Steinmetz). Die Jungen und Mädchen schmieden einen Plan, um dem Kriminellen „Grundeis“ (Marlene Schütz) eine Falle zu stellen.

Was die Detektive nicht wissen ist, dass sie einem bereits mehrfach von der Polizei gesuchten Verbrecher auf der Spur sind. Erst als sie den Koffer von Grundeis, in dem sie das Geld von Emil vermuten, an sich bringen und dort eine große Menge Schmuck finden, ist ihnen klar, dass sie die Unterstützung von Polizei und Presse brauchen. Der Dieb wird gefasst und Emil bekommt sein Geld zurück.

An beiden Aufführungsabenden mit wechselnder Hauptbesetzung bewiesen die Mitglieder des Unterstufenchor, dass sie nicht nur singen, sondern auch Theater spielen können.

Viel Applaus

Abgerundet durch die passenden Kostüme und einer sparsamen, aber gezielt eingesetzten Kulisse, feierten die Schüler mit den beiden verantwortlichen Lehrerinnen an beiden Abenden einen großen Erfolg und bekamen viel Applaus vom Publikum.

Von Christl Eberlein

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