Monika Vaupel (AsF) kritisiert Bundesregierung: „Ministerin Schröder knickt vor Wirtschaft ein“

SPD-Frauen fordern verbindliche Quoten

Schwalm-Eder. Kritisch kommentiert die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Unterbezirk Schwalm-Eder, Monika Vaupel, die fehlenden Bemühungen des Bundesregierung, verbindliche Quoten mit verbindlichen Zeitrahmen und Sanktionen zum Thema „Frauen in Führungspositionen“ zu schaffen.

Die deutsche Wirtschaft habe ihre Chance gehabt, schreibt Vaupel. Zehn Jahre der Selbstverpflichtung hätten zu nichts geführt. Männer teilten die Spitzenfunktionen in der deutschen Wirtschaft noch immer unter sich auf. „Die bestausgebildete Frauengeneration aller Zeiten schaut weiter in die Röhre“, sagt sie.

Frauenministerin Kristina Schröder verplempere weiterhin wertvolle Zeit. Anstatt jetzt mit einem Gesetz mit verbindlichen Quoten endlich Nägel mit Köpfen zu machen, sei die Koalition vor der Wirtschaft eingeknickt.

„Wir brauchen keine weitere Schonfrist für die Männer in den Chefetagen. Was wir brauchen, sind mehr Frauen in den Spitzenfunktionen der deutschen Wirtschaft, in Aufsichtsräten und Vorständen“, fordert die AsF-Chefin. (red)

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